Dschungel-Konfrontation mit dem Hotelangestellten: Wie Gil Ofarim auf die Vorwürfe reagiert

Nicole Belstler-Boettcher kämpft im Dschungelcamp mit den Widridgkeiten der TV-Show und wegen Gil Ofarims Teilnahme nach seinem Skandal, der international Furore sorgte. Schon im Dschungeltelefon macht die Tochter von Schauspielerin Grit Boettcher deutlich, wie sehr sie die Präsenz des Musikers belastet: "Es wird für mich immer schwerer, wenn ich ihn reden höre, mit seiner tiefen Stimme und dann die Vorgeschichte kenne. Bei mir stellen sich die Nackenhaare auf."
Dschungelcamp 2026: Nicole Belstler-Boettcher geht auf Distanz zu Gil Ofarim
Die innere Anspannung entlädt sich schließlich an der Geschirrwaschstelle. Dort stellt Nicole Belstler-Boettcher den Musiker und Sohn von Abi Ofarim offen zur Rede.
Hotel-Skandal im Dschungelcamp: Nicole konfrontiert Gil Ofarim direkt
Ohne Umschweife spricht Nicole den Leipziger Hotel-Vorfall an, der Gil Ofarims Karriere erschütterte: "Weißt du, was ich schlimm finde? Du kommst hier rein und sagst: 'Ich möchte wieder Musiker werden.' Und ich denke, der Mann, der Hotelangestellte, will auch einfach nur sein Leben."

Dabei belässt sie es nicht bei einem Vorwurf. Besonders Ofarims Schweigen stößt ihr sauer auf. Ofarim sagte am Tag 2 im Dschungelcamp: "Ich bin nicht dazu hergekommen, um das hier nochmal aufzuwickeln."
Nicole stellt Gil jetzt an Tag 6 bloß: "Und wenn man dich darauf anspricht, sagst du nur 'Ich hab 'ne Verschwiegenheitsklausel'. Man darf dich also nicht anrühren, aber du darfst dich hier rehabilitieren? Aber was ist mit diesem Mann?"
"Ich bin kein Moralapostel" – Kritik an spätem Schuldeingeständnis
Nicole wird grundsätzlicher und macht deutlich, dass es ihr nicht um moralische Überlegenheit geht: "Ich bin kein Moralapostel. Jeder von uns baut Sche**e, aber warum zwei Jahre und dann auch erst, als absehbar ist, dass dieser Sche**prozess…"
In dem emotional aufgeladenen Moment wird sie kurz von Samira unterbrochen, die sich wundert, warum sie immer in der Nähe ist, wenn Konflikte eskalieren. Nicole entschuldigt sich fahrig: "Entschuldigung, aber es brodelt schon so lang in mir."

"Ich entziehe mich dir völlig" – klare Worte im Camp
Zurück im Gespräch mit Gil macht Nicole ihre Haltung unmissverständlich klar: "Wir müssen hier zusammen auskommen. Die anderen grenzen dich ja nicht aus, darum fällt auch nicht auf, dass ich mich dir völlig entziehe, weil ich damit nicht klarkomme."
Noch deutlicher wird Nicole Belstler-Boettcher wenig später: "Ich möchte nicht mit solchen Menschen zu tun haben, die ich nicht verstehe und nicht nachvollziehen kann."

Gil Ofarim verteidigt sich: "Das macht mich nicht komplett aus"
Gil Ofarim reagiert ruhig, aber bestimmt auf die Vorwürfe und erklärt erstmals ausführlicher seine Sicht: "Das, was da passiert ist und das, was da ist, macht mich nicht komplett aus. Die Klausel schützt das ganze Ding, mich und übrigens auch den Mann aus dem Hotel, der auch nicht will, dass ich darüber rede. Ich kann es nicht. Ich würde gerne darüber reden wollen. Mehr kann ich nicht machen, Nicole."
Zweifel bleiben: Grit Boettchers Tochter zieht Konsequenzen
Doch Nicoles Skepsis bleibt. Im Dschungeltelefon zieht sie ein nüchternes Fazit: "Ich werde den Menschen nicht ändern. Ihm macht das gar nichts aus!"
Für Nicole Belstler-Boettcher scheint die Entscheidung gefallen zu sein: Sie wird Gil Ofarim im Camp künftig konsequent meiden. Die Fronten im australischen Busch sind damit klarer denn je – und der Konflikt samt Umgang mit Gil Ofarim dürfte das Dschungelcamp weiter prägen.
Der Musiker hatte im Oktober 2021 in einem Video Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Leipziger Hotel erhoben. Er hatte erzählt, dass ein Hotelmitarbeiter ihn aufgefordert habe, seine Kette mit Davidstern abzunehmen, damit er einchecken könne. Das Video verbreitete sich stark in den sozialen Netzwerken. Ofarim erstattete später Anzeige, aber auch der Hotelmanager wehrte sich und zeigte seinerseits den Musiker wegen Verleumdung an.
Verfahren wurde eingestellt
Vor dem Landgericht Leipzig legte Ofarim schließlich ein Geständnis ab und entschuldigte sich. Das Verfahren wurde eingestellt. Der Musiker musste als Auflage einen Geldbetrag von 10.000 Euro zahlen.