Drake verzockt 1,5 Millionen Dollar bei Wette zum WM-Finale

Der berühmt-berüchtigte Drake-Fluch hat wieder zugeschlagen: Der kanadische Rapper hat vor dem WM-Endspiel auf einen Sieg Argentiniens gegen Spanien gesetzt und 1,5 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Der hohe Verlust scheint ihn aber nicht von weiteren Wetten abzuhalten.
von  (ae/spot)
Rapper Drake macht häufig bei Sportwetten mit und verliert dabei seit Jahren immer wieder hohe Summen.
Rapper Drake macht häufig bei Sportwetten mit und verliert dabei seit Jahren immer wieder hohe Summen. © IMAGO/ZUMA Press

Drake (39) hat beim Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 eine Wette über 1,5 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. Der kanadische Rapper hatte vor dem Anpfiff am Sonntag darauf getippt, dass Argentinien Spanien innerhalb der regulären Spielzeit bezwingt. Am Ende wurde aber bekanntlich Spanien mit 1:0 der neue Weltmeister.

Bei einem Sieg der Südamerikaner hätte der Wettanbieter Stake mehr als 5,1 Millionen Dollar ausgezahlt. Stattdessen blieb Drake nur der Griff zum Handy. Er stellte einen Screenshot seines Wettscheins schon vor dem Abpfiff bei Instagram online und kommentierte ihn mit den Worten: "Wie heißt es so schön??? Nächstes Mal klappt's bestimmt..."

Der "Drake-Fluch" hat eine eigene Website

In der Sportwelt hat das Phänomen längst einen Namen. Wer sich mit Drake fotografieren lässt oder von ihm öffentlich unterstützt wird, verliert. Der "Drake-Fluch" gilt unter Fans als so verlässlich, dass eigens die Seite TheDrakeCurse.com entstand, die sämtliche Wetten des Musikers dokumentiert. Entsprechend nervös reagierten argentinische Anhänger, als die Nachricht von der Millionenwette die Runde machte. Der Wettanbieter selbst hatte den Einsatz schon am 18. Juli auf X öffentlich gemacht. Vielleicht ahnten Lionel Messi (39) und seine Kollegen da schon, dass es mit einem Sieg in New Jersey schwierig werden könnte.

Grund zur Sorge lieferte allein die jüngere Bilanz des Rappers. Im Februar verlor der Kanadier nach Angaben von "Fox Sports" eine Million Dollar, weil die New England Patriots im Super Bowl LX den Seattle Seahawks unterlagen. Bei den US Open kamen 300.000 Dollar hinzu, gesetzt auf einen Sieg von Jannik Sinner gegen Carlos Alcaraz. Auch außerhalb des Rasens läuft es nicht besser. Eine weitere Million Dollar kostete ihn der Glaube daran, dass der irische Kämpfer Conor McGregor seinen UFC-Kampf gegen Max Holloway gewinnt.

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