Dr. Dre entschuldigt sich bei seinen weiblichen Opfern

Dr. Dre kommt in "Straight Outta Compton" zu gut weg - das denken offenbar nicht nur die Frauen, die der Rapper geschlagen haben soll. Jetzt hat er sich entschuldigt.
| (hub/spot)
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Dr. Dre in Los Angeles bei der Premiere von "Straight Outta Compton"
John Salangsang/Invision/AP Dr. Dre in Los Angeles bei der Premiere von "Straight Outta Compton"

Dr. Dre (50) kann sich im Moment über mangelnden Erfolg nicht beklagen. Der Film "Straight Outta Compton", ein Biopic über seine Hip-Hop-Crew N.W.A., ist ein voller Erfolg in den USA, und "Compton", sein erstes Album nach 16 Jahren, wird ebenfalls hoch gelobt. Im vergangenen Jahr hatte er seine Firma Beats für drei Milliarden Dollar an Apple verkauft. Aber es gibt auch Kritik, vor allem an dem Film, den er auch mitproduziert hat.

Den Trailer zu "Straight Outta Compton" gibt es auf MyVideo

Die Vorwürfe: "Straight Outta Compton" zeige nichts über Dr. Dres unrühmliche Geschichte, was Frauen betrifft. In der Vergangenheit soll er unter anderem gegen eine Ex-Freundin handgreiflich geworden sein. Und auch wenn er nicht auf konkrete Vorwürfe eingeht, entschuldigte Dre sich jetzt in einem Statement, das die "New York Times" veröffentlichte: "Vor 25 Jahren war ich ein junger Mann, der zu viel getrunken hat, ohne richtige Struktur im Leben. Nichts davon ist aber eine Entschuldigung dafür, was ich getan habe. Ich bin seit 19 Jahren verheiratet, und jeden Tag arbeite ich daran, für meine Familie ein besserer Mensch zu werden und suche mir Unterstützung." Und er fügte hinzu: "Ich entschuldige mich bei den Frauen, die ich verletzt habe. Ich bereue zutiefst, was ich getan habe und weiß, dass das unser Leben für immer beeinflusst hat."

Auch Apple - Dr. Dre arbeitet für den Konzern als Berater - gab ein Statement ab, in dem es heißt: "Dre hat sich für die Fehler, die er in der Vergangenheit gemacht hat, entschuldigt, und er sagt, dass er nicht die gleiche Person wie vor 25 Jahren sei. Wir glauben an seine Aufrichtigkeit, und nachdem wir eineinhalb Jahre mit ihm gearbeitet haben, haben wir allen Grund zu glauben, dass er sich geändert hat."

 

 

 

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