Donald Trump: Was macht er jetzt als Rentner?

Kein Weißes Haus, kein Twitter und kein Publikum mehr: Das Leben von Donald Trump hat sich vor knapp einer Woche um 180 Grad gewandelt. Wie sieht es nun aus?
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Donald Trump ist - theoretisch - im Ruhestand
Donald Trump ist - theoretisch - im Ruhestand © Stratos Brilakis/Shutterstock

Schon nach nicht mal einer Woche ohne Donald Trump (74) als US-Präsidenten merkt man es deutlich: Es ist angenehm still geworden in der Welt. Nachdem Twitter ihm fast zeitgleich zu seinem Abgang als Präsidenten das Megaphon aus der Hand gerissen hat, ist es wohl normal, wenn man sich nach mehr als vier Jahren Trump'scher Dauerbeschallung nun schon fragt: Was macht er eigentlich?

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Vorerst ist Trump in sein Anwesen in Mar-a-Lago Florida gezogen - was wenig überrascht, hatte er dies auch während seiner Präsidentschaft schon als Winter White House oder Southern White House bezeichnet. Seine Zeit vertreibt er sich dort mit seinem Lieblingssport: An seinem ersten Tag als Ex-Präsident wurde Trump auf seinem Golf-Kurs gesehen - natürlich mit roter "MAGA"-Cap auf dem Kopf. So weit, so Rentner-Style.

Ob er sich in seinem White House, in dem sich auch sein Privatklub befindet, allerdings noch wohl fühlt, darf bezweifelt werden. Der Historiker und Buchautor Laurence Leamer, der als Experte für das Thema Mar-a-Lago gilt, sagte dem US-Sender MSNBC, dass sich zahlreiche Mitglieder des Klubs nach Trumps verlorener Wiederwahl verabschiedet hätten. "Es ist ein trauriger Ort", so Leamer. Und auch die Nachbarschaft will ihn dort nicht haben. Es soll sogar ein Brief an den Secret Service und die Stadt Palm Beach geschickt worden sein, in dem darauf hingewiesen wird, dass Trump kein Recht darauf habe, dauerhaft in der Anlage zu wohnen, da diese als Privatklub gelte.

Jede Menge Ärger

Neben dem Nachbarschaftsärger, dem Golfspielen und dem Akzeptieren seiner neuen Bedeutungslosigkeit für die Welt hat Trump aber auch noch einiges zu tun: Er muss sich um seine desaströsen Finanzen kümmern, für das zweite Amtsenthebungsverfahren vorbereiten sowie auf die zahlreichen Ermittlungen, die nun gegen ihn laufen. Laut "New York Times" sind das derzeit etwa 30 Verfahren von sexuellem Missbrauch bis Geldwäsche.

Wahrscheinlicher ist aber, dass Trump seinen nächsten Schachzug plant - auf politischer Ebene. Nicht umsonst hatte er sich aus dem Weißen Haus mit dem Versprechen verabschiedet, er werde in irgendeiner Form wiederkommen. Ob damit tatsächlich eine neue Partei gemeint ist, oder doch die Wiederauferstehung mittels seiner Tochter Ivanka Trump wird sich zeigen, wenn es wieder laut wird.

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