Donald Trump überreicht den Siegerpokal bei der Fußball-WM

US-Präsident Donald Trump wird beim WM-Finale dabei sein und auch den Pokal überreichen. Ob er dieses Mal den Siegern das Feiern überlässt?
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Donald Trump taucht doch noch bei der WM auf.
Donald Trump taucht doch noch bei der WM auf. © imago/ABACAPRESS / Gripas Yuri/ABACA

US-Präsident Donald Trump (80) wird den Gewinnern des WM-Finales am 19. Juli in New Jersey die Trophäe überreichen. Das hat FIFA-Präsident Gianni Infantino (56) nun bestätigt. Laut Medienberichten wird der Pokal gemeinsam von Trump und Infantino an den Kapitän der Siegermannschaft übergeben.

"Wir werden gemeinsam mit dem Präsidenten das Finale genießen und den Pokal natürlich gemeinsam an den Sieger überreichen", sagte Infantino den Berichten zufolge in der Show "Fox & Friends". "Wir sind die ganze Zeit zusammen."

Letzte Pokalübergabe von Trump sorgte für Verwirrung

Dass Trumps Rolle bei einer Pokalübergabe Fragen aufwerfen kann, zeigte sich bereits im vergangenen Jahr. Nach dem Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft in New Jersey hatte es eine Kontroverse um seinen Auftritt gegeben. Der US-Präsident durfte den Pokal an Chelsea-Kapitän Reece James (26) überreichen. Anschließend verließ Trump das Siegerpodest jedoch nicht, sondern feierte mit den sichtlich irritierten Spielern des Siegerteams weiter. "Man sagte mir, dass er den Pokal überreichen und dann die Bühne verlassen würde, und ich dachte, er würde die Bühne verlassen, aber er wollte bleiben", sagte James danach.

Bei vergangenen Weltmeisterschaften überreichten meist FIFA-Präsident Gianni Infantino oder sein Vorgänger Sepp Blatter (90) den Siegerpokal an die frisch gekürten Weltmeister. Ganz neu wäre eine Beteiligung eines Staatsoberhaupts bei der Pokalübergabe allerdings nicht: Auch sie übernahmen diese Aufgabe in der Vergangenheit bereits.

1982 überreichte der damalige König Juan Carlos von Spanien (88) den Weltmeisterpokal dem italienischen Kapitän Dino Zoff (84). Der englische Kapitän Bobby Moore (1941-1993) erhielt den Pokal 1966 nach dem Erfolg der "Three Lions" von Queen Elizabeth II. (1926-2022).

Donald Trump hat bisher noch kein Spiel der Weltmeisterschaft besucht, die derzeit in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet. Ob er vor dem Finale noch ein anderes Spiel vor Ort von der Tribüne aus verfolgt, ist nicht bekannt.

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  • ACE GRANT vor einer Stunde / Bewertung:

    Dann kann man wenigstens guten Gewissens direkt nach dem Spiel abschalten und sich die Siegerehrung sparen. Die schwer gestörten Selbstdarsteller Trump und Infantino braucht kein Mensch.

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