Django Asül oder Stephan Zinner: Wer hat besser derbleckt, Luise Kinseher?
Maibockanstich versus Nockherberg: Beide Events liegen im gesellschaftlichen Kalender der Stadt gerade einmal sechs Wochen auseinander. Und sind sich dabei auch noch sehr ähnlich: Starkbier, Polit-Prominenz und einer, der eben jene sauber derbleckt.
Django Asül versus Stephan Zinner: 16 Jahre Erfahrung gegen Nockherberg-Debüt
Während als Nachfolger von Maximilian Schafroth zum ersten Mal Kabarettist und Schauspieler Stephan Zinner ("Himmel, Herrgott, Sakrament") am Nockherberg auf die Bühne trat, ist beim Maibockanstich Kabarettist Django Asül bereits seit inzwischen 16 Jahren eine Bank.
Aber wer macht's denn nun besser? Die AZ hat eine gefragt, die sich mit dem Derblecken bestens auskennt: Acht Jahre lang, genauer gesagt von 2011 bis 2018, mimte Kabarettistin Luise Kinseher die "Mama Bavaria" am Nockherberg und hielt sich damit in der jüngeren Geschichte der Derblecker am Nockherberg am längsten durchgehend auf der Bühne.

Luise Kinseher: "Man merkt, dass der Django viel Erfahrung hat"
Zum Vergleich zwischen Django Asül und Neu-Fastenprediger Stephan Zinner sagt Luise Kinseher der AZ am Rande des Maibockanstichs: "Man merkt einfach, dass der Django wahnsinnig viel Erfahrung hat. Der stellt sich auf die Bühne und haut einfach raus."
Stephan Zinner hingegen war bei seinem Debüt am Nockherberg - wenig überraschend - die Aufregung noch deutlich anzumerken, wie auch Ministerpräsident Markus Söder nach der Rede verlauten ließ. Für eine erste Rede "respektierlich und gut", lautete Kinsehers Urteil am Nockherberg.

Gitti Walbrun: "Der Stephan Zinner war vielleicht ein bisserl zu brav"
Also Django vorn, Zinner hinten? So einfach macht es sich "Mama Bavaria" bewusst nicht und betont: "Ich verspreche Ihnen eines, das macht der Stephan im nächsten Jahr genauso", so Kinseher zur AZ. "Denn das erste Mal ist immer nicht so leicht."
Eine Meinung, die auch "Dahoam is Dahoam"-Kult-Star Gitti Walbrun teilt: "Der Django sticht genau da rein, was wir eigentlich hören wollen", so die Schauspielerin nach der Maibock-Rede. Ganz anders als am Nockherberg, meint Walbrun: "Der Stephan Zinner war vielleicht einfach ein bisserl zu brav, aber vielleicht ändert sich das im nächsten Jahr? Er hat sich erst ein bisserl antasten müssen. Ich finde ihn ganz toll!"

Stephan Zinner hat als Nockherberg-Neuling also weiterhin prominente Unterstützer hinter sich. Ob er als Fastenprediger wie sein Kollege Django Asül beim Maibockanstich dann auch irgendwann die 16 Jahre am Nockherberg vollmachen wird? Das bleibt abzuwarten.
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