Diss-Track gegen Drake: Rapper verklagt Universal Music Group

Drake reicht erneut eine Klage gegen sein Label ein. Der Rap-Star wirft der Universal Music Group vor, eine "falsche und bösartige" Darstellung seiner Person verbreitet zu haben. Der Anlass: Ein Diss-Track seines Rivalen Kendrick Lamar.
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Drake lässt nicht locker im Streit um seinen Ruf.
Drake lässt nicht locker im Streit um seinen Ruf. © Image Press Agency/ImageCollect.com

Drake (38) hat sein eigenes Plattenlabel erneut verklagt. Wie das US-Promiportal "TMZ" berichtet, soll der Rapper am Mittwoch (15. Januar) vor Gericht in New York eine Verleumdungsklage gegen Universal Music Group eingereicht haben. Darin wirft er dem Label vor, wissentlich das "falsche und bösartige Narrativ" verbreitet zu haben, er sei ein Pädophiler.

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Dabei geht es dem Rapper um den Diss-Track "Not Like Us" seines Rap-Rivalen Kendrick Lamar (37), wie TMZ berichtet. In dem Song rappt Lamar, dass Drake "sie jung mag" und dass die Leute "ihre kleine Schwester vor ihm verstecken" sollten. Außerdem heißt es darin: "Zertifizierter Lover Boy? Zertifizierte Pädophile."

Klage richtet sich nicht gegen Kendrick Lamar

In der Klageschrift betont Drake, dass es nicht um den Künstler gehe, der "Not Like Us" geschaffen hat. Stattdessen gehe es "ausschließlich um das Musikunternehmen, das beschlossen hat, den Song zu veröffentlichen, zu promoten, zu verwerten und zu vermarkten", zitiert "Page Six". Die Universal Music Group habe in dem Diss-Track trotz der "aufrührerischen und schockierenden Anschuldigen" eine finanzielle Goldmine gesehen.

Weiter heißt es, das Label hätte den Track künstlich gepusht, um Drakes Marke zu entwerten, was ihnen Vorteile in zukünftigen Verhandlungen einbringen würde. Der Musiker, der 2022 einen Vertrag über 400 Millionen Dollar mit UMG unterzeichnet hatte, behauptet, Beweise dafür zu haben, dass sein Label Bots eingesetzt habe, um die Streams des Songs um fast 30 Millionen zu erhöhen. Weiter soll das Label eine große Rolle dabei gespielt haben, Lamars Super-Bowl-Halbzeitshow zu bekommen.

Einbruchsversuche und Schießereien

Drake wies auch darauf hin, dass seine Sicherheit durch den Song gefährdet sei und bereits mehrere Einbruchsversuche und Schießereien vor seinem Haus stattgefunden hätten.

Erst am gestrigen Dienstag (14. Januar) hatte Drake eine vor zwei Monaten eingereichte Klage gegen sein Label und Spotify fallen gelassen - darin hatte der Künstler die Musikgiganten beschuldigt, eine Kampagne gestartet zu haben, mit der Streaming-Dienste und Radiosender manipuliert wurden, um den Song "Not Like Us" viral gehen zu lassen. Das Label hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

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