"Dilbert"-Schöpfer Scott Adams stirbt mit 68 Jahren

Der US-amerikanische Comiczeichner Scott Adams ist tot. Der umstrittene Schöpfer der Figur Dilbert hatte im vergangenen Jahr eine Krebserkrankung öffentlich gemacht.
(wue/spot) |
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Scott Adams wurde bekannt als Schöpfer des "Dilbert"-Comicstrips.
Scott Adams wurde bekannt als Schöpfer des "Dilbert"-Comicstrips. © imago images/ZUMA Press Wire/Phil Velasquez

Der Schöpfer der einst vor allem in den USA weitverbreiteten Figur Dilbert ist tot. Der Comiczeichner Scott Adams (1957-2026) sei "nicht mehr bei uns", verkündete seine Ex-Frau Shelly am 13. Januar in dessen "Real Coffee with Scott Adams"-Stream.

Auf diesem Wege hatte Adams unter anderem laut des US-Magazins "People" im vergangenen Jahr auch mitgeteilt, dass bei ihm Prostatakrebs diagnostiziert worden war, der sich in die Knochen ausgebreitet habe. Der Zeichner und Autor habe im Mai erzählt, dass er damit rechne, noch "vielleicht bis Sommer" zu leben. Er habe keine "guten Tage" und die Schmerzen seien "unerträglich".

"Dilbert" nach Rassismusvorwürfen abgesetzt

"Dilbert", rund um die gleichnamige Hauptfigur und die satirische Aufarbeitung eines typischen Büroalltags, wurde erstmals im Jahr 1989 veröffentlicht. Über die Jahre wurde der Comicstrip weltweit bekannt. Etwa auch in der deutschen "Zeit" fand der Strip einst Raum. Nach Jahrzehnten des Erfolgs verschwand "Dilbert" allerdings aufgrund von Rassismusvorwürfen gegen Adams im Jahr 2023 aus vielen US-Zeitungen.

Diese hatten, wie etwa die "Washington Post" damals berichtete, den Comicstrip abgeschafft, nachdem Adams Schwarze als "Hassgruppe" bezeichnet hatte. Zu den Zeitungen gehörten demnach unter anderem die "Washington Post" selbst, die "New York Times" und die "Los Angeles Times". Laut des Berichts versuchte Adams sich kurz darauf zu verteidigen. Seine Aussagen seien aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Er hatte sich in den Jahren vor seinem Tod zu Donald Trump (79) bekannt. Erste Veränderungen beim öffentlichen Image des Comiczeichners seien laut des Berichts mit den US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 einhergegangen. Seither habe Adams sich mit zunehmend extremistischen Standpunkten identifiziert gehabt. Auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social bezeichnete Trump den Verstorbenen nach Bekanntwerden des Todes von Adams als "großartigen Influencer" und "fantastischen Typen", der ihn respektiert habe, als dies nicht angesagt gewesen sei.

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