Diego Maradona: Schwere Vorwürfe gegen medizinisches Team

Diego Maradona hätte in einem Krankenhaus bessere Überlebenschancen gehabt: Das geht aus einem Bericht von Sachverständigen hervor. Darin machen die Experten den Ärzten, die für den Fußballstar zuständig waren, schwere Vorwürfe.
| (hub/spot)
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Diego Maradona bei einem Auftritt 2018
Diego Maradona bei einem Auftritt 2018 © Andrew Makedonski/Shutterstock.com

Diego Maradona (1960-2020) ist vor seinem Tod am 25. November 2020 angeblich nur "mangelhaft und rücksichtslos" medizinisch versorgt worden. Das geht aus einem Untersuchungsbericht hervor, über den unter anderem die Zeitung "La Nacion" berichtet. Die Staatsanwaltschaft hatte kurz nach dem Tod des argentinischen Fußballstars Ermittlungen eingeleitet, Medienberichten zufolge gab es eine Hausdurchsuchung bei seinem persönlichen Arzt und auch gegen andere Personen, die an seiner Pflege beteiligt waren, soll ermittelt worden sein.

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Maradona, der viele Jahre gegen eine Alkohol- und Drogenabhängigkeit kämpfte, war nach einem Herzinfarkt in seinem Privathaus verstorben. Kurz vor seinem Tod hatte er eine Operation, bei der ein Blutgerinnsel aus seinem Gehirn entfernt wurde.

Expertenteam einberufen

Im März 2021 kam ein von der Staatsanwaltschaft einberufenes medizinisches Gremium zusammen, um die Vorwürfe zu klären, wonach Mitglieder des medizinischen Teams von Maradona ihn vor seinem Tod nicht angemessen behandelt hätten. In dem Bericht soll es nun heißen, dass die Maßnahmen des für Maradona zuständigen Teams "unzureichend, mangelhaft und rücksichtslos" gewesen seien.

Dem Bericht zufolge soll der Fußballstar etwa zwölf Stunden vor seinem Tod ernsthaft krank geworden sein. In einem Krankenhaus hätte er eine bessere Überlebenschance gehabt, berichtet "La Nacion" unter Berufung auf die Sachverständigen. Das behandelnde Team habe sein Überleben "dem Schicksal" überlassen.

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