Die einflusslosesten Promis 2014

Vor Schaden und Spott sind auch die Stars dieser Welt nicht gefeit, ganz im Gegenteil. In der Liste der "Least Influential People 2014" des Magazins "GQ" findet sich neben Shia LaBeouf, U2 auch US-Präsident Barack Obama wieder.
| (stk/spot)
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Den Deal mit dem Apple-Konzern nahmen Bono viele Fans übel
Invision2014 Den Deal mit dem Apple-Konzern nahmen Bono viele Fans übel

München - In der Regel stellt es eine Ehre dar, in die Topliste einer Zeitschrift gewählt zu werden. Nicht so bei der alljährlichen Aufzählung der "Least Influential People" von "GQ", in der traditionell eine ganze Schar von Prominenten anzutreffen ist. Auch dieses Mal hagelt es Hohn und Spott für Politiker, Sportler und Schauspieler, und das zumindest in den meisten Fällen zu Recht.

Dass Shia LaBeouf auch austeilen kann, beweist er in diesem Clip auf MyVideo

 

 

 

 

 

 

 

 

Barack Obama

 

Vom US-Präsidenten zur "Lame Duck": Barack Obama Foto:Invision2014

 

Mächtigster Mann der Welt und dennoch ohne Einfluss? Das macht auf den ersten Blick keinen Sinn. Dank Barack Obama (53) ist die Arbeitslosigkeit in den USA so niedrig wie selten zuvor, das müsste doch eigentlich Aufwind geben. Trotzdem hat seine demokratische Partei in beiden Häusern keine Mehrheit mehr, Obama ist zur "Lame Duck" geworden. Die NSA-Affäre hat ihn auch im sonst so USA-affinen Deutschland nicht gerade ins beste Licht gerückt, in Zeiten von ISIS und Ebola kommt es zudem nicht allzu gut an, wenn man sich beim Golfen erwischen lässt.

 

Zach Braff

 

Scrubs-Star oder Pfennigfuchser? Zach Braff musste viel Kritik einstecken Foto:John Shearer/Invision/AP

 

Auch ein Publikums-Liebling wie Zach Braff (39) kann es sich verscherzen. Dann nämlich, wenn er selbst einige Milliönchen auf dem Konto hat und dennoch seine Fans um finanzielle Unterstützung bittet, damit er seinen nächsten Film realisieren kann. Und dass es sich beim über Kickstarter finanzierten Streifen "Wish I Was Here" quasi um den selben Film wie sein Erstlingswerk "Garden State" handelt, spricht nicht unbedingt zu seinen Gunsten. Immerhin gab es genug Spender, um die Hälfte der Produktionskosten von rund sechs Millionen Dollar zu stemmen.

 

Nationalelf Brasiliens

 

Fußball-Legende Pele sondiert vorsichtshalber den Nachwuchs. Kein Wunder nach der Klatsche von Brasilien gegen Deutschland Foto:Invision2014

 

Auch die Samba-Kicker vom Zuckerhut schaffen es auf die Liste von "GQ", wenn auch nur dank tatkräftiger Unterstützung der deutschen Nationalelf. Das Turnier im eigenen Land sollte der Triumphmarsch zum sechsten WM-Titel für die Brasilianer werden, endete aber im Debakel. Zum Abpfiff der Halbfinal-Partie stand es 7:1 für Deutschland, die Selecao war in den Augen der gesamten Nation in Ungnade gefallen. Bei der nächsten Weltmeisterschaft in Russland 2018 steht das brasilianische Team unter Zugzwang, und das ausgerechnet unter wenig heimischen Wetterbedingungen.

 

Bono und U2

 

U2 hat sich mit dem Apple-Deal ein klassisches Eigentor geschossen Foto:John Shearer/Invision/AP

 

Verschenke ein Album über iTunes, und die ganze Welt wird dich lieben. Nicht ganz. Der Mega-Deal von U2, bei der die neueste Platte der Rocker ungefragt auf jedem Rechner aller Apple-Nutzer installiert wurde, passte den meisten Kunden überhaupt nicht in den Kram. Zumal die CD mit dem gewöhnungsbedürftigen Titel "Songs Of Innocence" derart schwer wieder zu löschen war, dass Apple eigens eine Anleitung dafür verschicken musste. Manchmal schaut man einem geschenkten Gaul also doch ins Maul, dumm nur, wenn dieser partout nicht mehr Leine ziehen will.

 

Die Macher von "How I Met Your Mother"

 

Experimente statt Happy-End: Das kam bei den Fans der Serie nicht gut an Foto:Alan Hess/Invision/AP

 

"From Zero to Hero" und wieder zurück: Zwar gab es bei der Sitcom "How I Met Your Mother" in den letzten Staffeln schon gewisse Abnutzungserscheinungen, daran zweifeln, dass die Show zu einem glorreichen Ende kommt, wollte dennoch niemand so richtig. Und es schien so einfach: Ein Happy-End für Ted und seine Angebetete, und jeder wäre glücklich gewesen. Doch die Macher entschieden sich dagegen, ließen die Mutter mir nichts dir nichts sterben und Ted mit Tante Robin anbandeln. Das war ambitioniert - und ging phänomenal in die Hose.

 

Shia LaBeouf

 

Diesmal ohne Papiertüte: Shia LaBeouf Foto:Joel Ryan/Invision/AP

 

Der Schauspieler, der Regisseur, der Dieb. Wie schwer es sein kann, auf eigene Ideen zu kommen, musste LaBeouf (28) bei seinem Regie-Debüt erfahren. Dafür ließ er sich zwar dennoch feiern, dummerweise bekam Comic-Zeichner Daniel Clowes (53) so Wind davon und entdeckte komplett abgeschriebene Dialoge aus seinem Werk "Justin M. Damiano" in LaBeoufs Filmidee. Macht nichts, dachte sich der Schauspieler, zog eine braune Papiertüte über das reumütige Gesicht, und tarnte alles als soziales Experiment, mit dem er die Fehler der Medienlandschaft demonstrieren wollte. Ein einfaches "Entschuldigung" hätte es doch auch getan.

 

Robin Thicke

 

Ihm tat alles wahnsinnig Leid, nur interessiert hat es keinen: Robin Thicke Foto:Photo by Joel Ryan/Invision/AP/Invision/AP

 

Der "Blurred Lines"-Sänger Robin Thicke (37) demonstrierte so eindrucksvoll wie kein Zweiter, mit welchen Mitteln man eine Frau nicht zurückgewinnt. Kaum zu glauben, aber tatsächlich gefiel es seiner Herzdame Paula Patton (38) nicht, dass er die ganze Welt an seiner Rückeroberungsaktion teilhaben ließ. Daran änderte auch das nach ihr benannte Album nichts, genauso wenig wie dessen erste Single "Get Her Back". Eventuell hätte er einfach nur sein Treuegelübde einhalten sollen, schließlich soll ein Seitensprung des Sängers überhaupt erst zur Trennung geführt haben.

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