Diagnose kurz vor Dschungelcamp-Start: Nicole Belstler-Boettcher spricht über Erkrankung

Für Nicole Belstler-Boettcher (62) ist es die erste offizielle Einladung, die sie nach eigenen Aussagen nach ihrer Rückkehr aus dem Dschungelcamp in München wahrnimmt: Die AZ traf die Tochter von Grit Boettcher (87) vor Kurzem bei der Vernissage und Sonderausstellung "Malerei, Skulpturen & New Art" in der Kunstgießerei München und erfährt exklusiv, wie es der Schauspielerin nach ihrer Zeit im australischen Dschungel geht, zu welchen Mit-Campern sie heute noch Kontakt hält und wie sie erst vor Kurzem von ihrer ADHS-Erkrankung erfahren hat.
Erster offizieller Abend in München: Wo die Ex-Dschungelcamperin unterwegs war
Die Location in der Kunstgießerei gilt als Geheimtipp der Münchner Künstlerszene und als letzte Gießerei ihrer Art in der Stadt. Hier wurde etwa Helmut Fischer alias Monaco Franze (Künstler: Nikolai Tregor), der seit 1998 in Lebensgröße beim Café an der Münchner Freiheit sitzt, in Bronze gegossen.
Nach dem Dschungel: Das hat Nicole Belstler-Boettcher als Erstes gemacht
Ein Ort, genau nach ihrem Geschmack: "Ich liebe Orte, wo Kreativität wieder spürbar ist - wie in der wunderbar verwunschenen Kunstgießerei hier", sagt Nicole Belstler-Boettcher de AZ. Das Erste, was die Schauspielerin nach ihrer Rückkehr aus dem australischen Dschungel gemacht hat: "Erstmal meine ganze Familie umarmt! Dieses Gefühl der Nähe war der reinste Luxus", gibt sie zu.

Am 6. März: So feiert Nicole Belstler-Boettcher bald ihren Geburtstag
Gut sieht sie jedenfalls aus - erholt und frisch: "Im Dschungel hatte ich Detox mit Reis und Wasser und nach meiner Rückkehr habe ich einfach wieder normal und bewusst gegessen." Ihr größter Halt vor, während und nach dem Camp seien ihre Familie und ihre Freunde gewesen, so der TV- und Bühnen-Star (u. a. 500 Folgen "Marienhof", "Das Traumschiff"). Im Kreise ihrer zwei Töchter, ihres Enkels und natürlich von Mama Grit Boettcher, feiert die Schauspielerin an diesem Freitag (6. März) ihren 63. Geburtstag.
Ihr Resümee zum RTL-Dschungelcamp verrät sie der AZ exklusiv: "Ich hatte großen Respekt davor! Und habe gelernt, wie viel Stärke wirklich in mir steckt. Gerade in Momenten, in denen ich unsicher war, habe ich gemerkt, wie viel Kraft in der Ehrlichkeit liegt."
ADHS-Diagnose: "Weniger ein Schock als eine Erklärung"
Kontakt habe sie heute noch zu Mirja du Mont, Patrick Romer, Hardy Krüger jr., Hubert Fella und der Familie von Samira Yavuz.

Belstler-Boettcher offenbart weiter: "Im Rahmen der Voruntersuchung zum Dschungel kam ja meine ADHS-Diagnostik, die sich jetzt bestätigt hat. Für mich war das weniger ein Schock als eine Erklärung! Ich verstehe mein Tempo und meine Intensität heute besser. Zum Beispiel dieses Gefühl, in mehreren Gedanken gleichzeitig zu sein. Aber ich möchte das in Ruhe weiter anschauen und irgendwann ausführlicher darüber sprechen."
Jetzt freue sich die Schauspielerin erst einmal, "wieder in meinem Beruf zu sein. Reality war eine besondere Erfahrung, aber mein Herz schlägt für mein Handwerk."