Désirée Nosbusch hat Ausländerfeindlichkeit erlebt

Die Schauspielerin erinnert sich gut. Sie hat als Mädchen ausgrenzende Sprüche zu hören bekommen.
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Désirée Nosbusch hat als Kind in Luxemburg nach eigenen Worten Ausländerfeindlichkeit erlebt.
Daniel Reinhardt/dpa/dpa Désirée Nosbusch hat als Kind in Luxemburg nach eigenen Worten Ausländerfeindlichkeit erlebt.

Osnabrück - Désirée Nosbusch (55) hat als Kind in Luxemburg nach eigenen Worten Ausländerfeindlichkeit erlebt. "Ich habe mir Sprüche anhören müssen wie "Das, was ihr zu Hause fresst, geben wir unseren Schweinen"", sagte die Tochter einer Italienerin der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vom Samstag.

"Polenta war gemeint", sagte Nosbusch, die zurzeit in der zweiten Staffel der ZDF-Serie "Bad Banks" zu sehen ist. Sie sei aber stolz auf ihre Herkunft gewesen, sagte sie weiter. Ihre Mutter war Schneiderin, der Vater Lkw-Fahrer und Chef der luxemburgischen Fernfahrergewerkschaft.

"Meine Mutter hat immer gesagt: Wichtig im Leben sind gute Manieren. Dann kannst du mit Bauern und Königen essen." Ein solches Erlebnis habe sie dann gehabt, als sie 1984 den Eurovision Song Contest (Grand Prix) moderierte: "Da standen anschließend Prinz Albert von Monaco mit einem Bier in der Hand und meine Eltern mit einem Sektglas zusammen. Und mein Vater sagte: "Herr Prinz, wieso haben Sie ein Bier, und ich muss das hier trinken?""

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