"Der ganze Wahnsinn": Frank Buschmann verabschiedet sich von Instagram
Frank Buschmann (61) nimmt Abschied. Nachdem er eigenen Angaben zufolge schon den Social-Media-Plattformen Facebook und X den Rücken gekehrt hat, kommt jetzt das Aus bei Instagram. Buschi, wie der Moderator und Sportreporter auch gerne genannt wird, verabschiedet sich in einem Video. Darin erklärt er auch, warum seine derzeit rund 226.000 Follower künftig keine Posts mehr von ihm zu sehen bekommen werden, beziehungsweise warum er sich von Instagram abwendet.
Als bekannter Sportreporter spricht er in dem Clip vom 30. Juni kurz an, dass es in dem Video nicht um das Ausscheiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der aktuell laufenden Weltmeisterschaft gehen soll. Seinen Followern wolle er "an dieser Stelle sagen, dass sich mit dem morgigen Tag mein Social-Media-Auftritt komplett erledigt hat. Nach Facebook und X werde ich mich auch von Instagram verabschieden."
Was Frank Buschmann an Social Media stört
Buschmann müsse sich dafür nicht rechtfertigen, denn es sei schließlich seine ganz persönliche Entscheidung. Doch der Moderator möchte den Fans seine Beweggründe erläutern. "Der Hauptgrund ist, dass ich merke, dass mir der ganze Wahnsinn nicht gut tut", erklärt Buschi. Er habe "keinen Bock mehr drauf", wie viele Menschen im Internet und insbesondere auf Social Media miteinander umgehen. "Das kotzt mich an, um das mal etwas salopper zu formulieren."
Weiter erklärt Buschmann, dass er dabei in erster Linie nicht von dem Umgang mit seinen eigenen Beiträgen spreche. Er habe beispielsweise auch viel mit den Fans gelacht. Das Problem beginne schon beim morgendlichen Durchscrollen bei Instagram. Buschmann spricht von "Irrsinn, was einem da alles begegnet".
"Social-Media-Verbot für Frank Buschmann"
Auch beruflich möchte er sich nicht mit Social Media auseinandersetzen. Er komme nicht mit diesen "offensichtlich neuen Anforderungen" an Sportreporterinnen und Sportreporter klar. Er wisse, dass dies heute einfach so sei, jeder Klicks brauche und auf sich aufmerksam machen müsse. Darüber hinaus gebe es in den sozialen Medien ganz viele "Experten", die den "echten Experten ihre Expertise" absprächen. "Ertrag ich nicht mehr, will ich nicht mehr", fasst Buschmann zusammen.
Er habe mit ihm nahestehenden Personen über ein "Social-Media-Verbot für Frank Buschmann" gesprochen. "Wir glauben alle, dass es besser ist. Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß", fügt er an. "Ich möchte es schlicht und ergreifend nicht mehr mitbekommen. So einfach ist das." Seine Follower sollen auf sich aufpassen und zumindest im echten Leben pfleglicher miteinander umgehen, wünscht sich Buschmann.
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