Delani Diekmeier: Stabile Befunde machen Hoffnung

Nach einem Jahr voller Rückschläge gibt es vorsichtige Hoffnung für Delani Diekmeier. Die 15-jährige Tochter des Ex-Bundesliga-Profis Dennis Diekmeier kämpft gegen Nierenkrebs mit Lungenmetastasen. Die innovative Therapie zeigt nun erste Wirkung - die Tumore sind stabil.
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Nach einem Jahr voller Rückschläge gibt es vorsichtige Hoffnung für die Tochter von Dennis und Dana Diekmeier.
Nach einem Jahr voller Rückschläge gibt es vorsichtige Hoffnung für die Tochter von Dennis und Dana Diekmeier. © imago/Future Image

Die Familie Diekmeier schöpft neue Hoffnung. Die Behandlung der 15-jährigen Delani Diekmeier zeigt erste vorsichtige Erfolge, wie ihre Mutter Dana Diekmeier am Dienstag auf Instagram mitteilte. Die Befunde der Jugendlichen seien stabil - ein "Teilerfolg", wie sie schrieb. Die bestehenden Tumore seien weder gewachsen noch hätten sich neue gebildet. Allerdings habe sich die Größe der Metastasen bislang auch nicht verringert.

Für die Familie des früheren Bundesliga-Profis Dennis Diekmeier ist diese Nachricht nach Monaten des Bangens ein Lichtblick. Im Februar 2025 hatten Dennis und Dana Diekmeier öffentlich gemacht, dass bei ihrer Tochter ein bösartiger Nierentumor diagnostiziert wurde. Der Krebs hatte bereits Metastasen in der Lunge gebildet.

Ein Jahr voller Rückschläge

Was folgte, war eine Odyssee durch Krankenhäuser und Behandlungszimmer. Die erste Chemotherapie zeigte zunächst keine Wirkung. Zwei Operationen an der linken Lunge musste sich Delani bereits unterziehen. "2025 war für uns als Familie das schwierigste und schmerzhafteste Jahr unseres Lebens. Ein Jahr, das wir uns so nie hätten vorstellen können", fassten Dennis und Dana Diekmeier in einem gemeinsamen Instagram-Post zusammen.

Im November dann das erste hoffnungsvolle Zeichen: Ein neuer Therapieversuch schlug an. Ende 2025 wurde die Jugendliche an der Uniklinik Würzburg mit einer neuartigen Behandlung therapiert. Bei der sogenannten Imaza-Therapie wird den Patienten eine geringe Menge eines radioaktiven Wirkstoffs verabreicht, der gezielt von Krebszellen aufgenommen wird. Die Strahlung wirkt anschließend direkt in den Tumorzellen und zerstört diese von innen, während gesundes Gewebe weitgehend geschont bleibt.

Weitere Therapien geplant

Nun stehen weitere Schritte an: Wie Dana Diekmeier erklärte, soll die radioaktive Therapie in zwei bis drei Wochen wiederholt werden. Zusätzlich werde ihre Tochter eine weitere Behandlung in Tablettenform erhalten. "Im Anschluss daran, machen wir eine Immuntherapie", kündigte die Mutter an.

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