Das große Fisch(fr)essen

Wer am Aschermittwoch einen Tisch im Franziskaner hat, darf sich wichtig fühlen, denn die Plätze sind heiß begehrt. Die AZ verrät, was heuer anders ist.
| Kimberly Hoppe
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Mehr Tradition geht nicht. Wer am Aschermittwoch einen Tisch im Franziskaner hat, darf sich richtig wichtig fühlen – denn die Plätze sind heiß begehrt. Die AZ verrät, was heuer ein bisschen anders ist.

München - Das Münchner Bussi-Klischee lebt doch – besonders hier und heute. Am Aschermittwoch haben viele, ja sogar sehr, sehr viele – nur ein Ziel: dabei zu sein beim Fischessen im Franziskaner. Sehen und gesehen werden halt. Wirt Edi Reinbold und sein Sohn, Jung-Gastgeber Mathias Reinbold, mussten heuer noch mehr Absagen als sonst verschicken.

Das Fischessen ist legendär – und heiß begehrt. 550 Gäste haben im Erdgeschoss Platz, lediglich 150 passen rein in den Studentensaal (siehe Grafik unten), so etwas wie die Reihe 1 in der Franziskaner-Welt.

Wie kommt man an einen Tisch? „Leider gar nicht“, sagt Mathias Reinbold. „Es klingt hart – aber nur ein Todesfall ermöglicht Veränderung in der Tisch-Ordnung. Oder verdammt viel Glück.“

Glückselig sind also die, die drin und damit in sind. Ab 18 Uhr schlemmen die Promis 490 Kilo Fisch – davon 150 Kilo Waller. Gefastet werden kann morgen. Das Vier-Gänge-Menü kostet knapp unter 50 Euro, die Atmosphäre und die Streicheleinheit fürs Ego sind freilich unbezahlbar.

Drei Veränderungen gibt es heuer aber doch. Krankheitsbedingt ist Bobby Arnold (Arri) erstmals nicht dabei. Seinen Tisch direkt neben der Live-Band hat Medizin-Experte Stefan Kottmair übernommen, Arnolds Gäste verteilen sich auf die anderen Tische – Regisseur Sepp Vilsmaier sitzt beispielsweise bei Ulrike Hübner. Die Herzogpark-Lady feiert ihre Premiere. Wie sie an den Tisch kam? Der Vorgänger hat sich mit dem Wirt gestritten – aber psst! Noch einen Neuzugang gibt’s beim Fischessen 2014. Alexander Koepnick hat den Tisch von Benjamin Brosi, Sohn von Anton Brosi (Immobilien), der selbst noch nicht lang dabei ist. Allerdings ist er gerade für sieben Wochen in Afrika, deshalb gibt er seinen Tisch an den Spezl ab. „Einmalig“, wie er prompt betonte.

Nach dem Waller-Menü wird gefeiert. Das Fischessen wird zur Flirtbörse der jungen Wilden. Eine exklusivere Party gibt es schließlich nicht.

 

 

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