Darum kehrte Antonio Banderas Hollywood den Rücken

Ein Herzinfarkt veränderte alles: Antonio Banderas gab sein luxuriöses Jetset-Leben zwischen Hollywood und England auf. Er verkaufte seinen Privatjet, zog zurück nach Málaga und kaufte ein Theater. In einem aktuellen Interview sagt er: "Ich war noch nie so glücklich!".
von  (ero/spot)
Antonio Banderas bei der Goya-Verleihung 2025 im andalusischen Granada in Spanien.
Antonio Banderas bei der Goya-Verleihung 2025 im andalusischen Granada in Spanien. © imago/Europa Press / Arsenio Zurita

Antonio Banderas (65) gab seinen luxuriösen Hollywood-Lebensstil auf und bereut es fast zehn Jahre später kein bisschen, wie er in einem neuen Interview erzählte. 2017 kehrte der gebürtige Spanier in seine Heimatstadt Málaga im südspanischen Andalusien zurück.

Sein Herzinfarkt habe ihn zu diesem Schritt bewogen. "Mein Herzinfarkt war eine wirklich ernste Warnung", sagte er im aktuellen Interview mit der "Times". "Er hat meine Lebenseinstellung verändert."

Privatjet verkauft

Banderas soll vor seiner schweren gesundheitlichen Krise zwischen den USA und Großbritannien gependelt sein, wo er ein Herrenhaus im englischen Cobham, Surrey, besaß. Der "Desperado"-Star hörte nach dem Herzinfarkt mit dem Rauchen auf, verkaufte seinen Privatjet und kehrte nach Málaga zurück, wo er ein Theater kaufte. "Angesichts des Todes habe ich zurückgeblickt und erkannt, dass ich eigentlich Theaterschauspieler bin", erklärte er.

"Ich war noch nie so glücklich"

Banderas lebt heute mit seiner langjährigen Freundin Nicole Kimpel (44) in einem Penthouse im historischen Zentrum von Málaga und besitzt mehrere Restaurants. Seine größte Leidenschaft gilt jedoch seinem gemeinnützigen Theater, dem Teatro del Soho in Málaga. "Ich war noch nie so glücklich", sagte er.

Bereits im Dezember 2022 sagte Antonio Banderas in einem Interview mit "Page Six", dass sein Herzinfarkt "eines der besten Dinge" gewesen sei, die ihm je passiert seien. "Weil die Dinge, die unwichtig waren und über die ich mir jeden Tag Sorgen gemacht hatte, bedeutungslos wurden", erklärte er. Er erzählte, dass er nach seiner Nahtoderfahrung begonnen habe, sich von "Dingen, die ich vorher für wichtig gehalten hatte, die es aber eigentlich nicht waren", zu distanzieren. "Ich dachte nur: Warum sollte ich mir darüber Sorgen machen, wenn ich sowieso sterben werde?", erinnerte er sich. "Ich wusste es ja schon immer, aber jetzt weiß ich es ganz genau. Ich habe es selbst gesehen."

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