Darum ging Bill Clinton die Affäre mit Monica Lewinsky ein

Bill Clinton ließ sich auf die Affäre mit Monica Lewinsky ein, um seine Ängste und Sorgen zu vergessen? Das jedenfalls sagt er offenbar in der Doku seiner Frau, "Hillary".
| (stk/spot)
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Halten auch heute noch zusammen - und Händchen: Hillary und Bill Clinton.
Acepixs/Imagecollect.com Halten auch heute noch zusammen - und Händchen: Hillary und Bill Clinton.

Es ist das Jahr 1998 und Bill Clinton (73, "The President Is Missing"), seines Zeichens der amtierende Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, sieht sich einem Amtsenthebungsverfahren gegenüber. Der Grund dafür - jener Sexskandal, der als die Lewinsky-Affäre in die Geschichtsbücher einging -, ist selbstredend auch Thema der vierteiligen Doku-Reihe "Hillary" der damaligen First Lady, Hillary Clinton (72). Rund 22 Jahre nach dem Vorfall gibt der Ex-Präsident darin eine Erklärung für seinen Seitensprung an, der durchaus verwundert.

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Der US-Seite "People" zufolge bezeichnet Bill Clinton die Affäre mit seiner ehemaligen Praktikantin nicht nur als "das Dümmste, das ich hätte tun können." Er erklärt auch, dass der immense Druck als mächtigster Mann der Welt ihn dazu bewogen hätte: "Du befindest dich in einem Preiskampf über 15 Runden, der auf 30 Runden erweitert wurde", zieht er die Analogie zu einem Boxkampf heran. "Und da gibt es diese Sache, die dich für eine Weile nicht daran denken lässt. Das Leben eines jeden birgt Druck und Enttäuschungen, Ängste und Sorgen aller Art. Ich tat jahrelang Dinge, um mit meiner Furcht zurechtzukommen."

So beichtete er es seiner Frau

Natürlich habe er sich nicht hingesetzt und sich gesagt: "Ich glaube, ich gehe ein höchst unverantwortliches Risiko ein, das schlecht für meine Familie, schlecht für mein Land und schlecht für die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite, ist." Die Affäre sei keine geplante Aktion gewesen, um so vielen Menschen wie möglich zu schaden.

Bill Clinton spricht in der Doku laut des Berichts auch über den Moment, in dem er seiner Frau, mit der er seit 1975 verheiratet ist, alles beichtete: "Ich habe ihr genau gesagt, was und wann es passiert ist. Ich habe gesagt: 'Ich fühle mich schrecklich deswegen. Wir haben in den vergangenen Jahren einiges zusammen durchgemacht. Ich habe keine Verteidigung. Was ich getan habe ist unentschuldbar'."

Hierzulande ist die Dokumentation "Hillary" ab dem 8. März auf Sky Atlantic (ab 20:15 Uhr) sowie auf Abruf zugänglich. Persönlich vorgestellt hatte sie die Politikerin bereits bei den 70. Internationalen Filmfestspielen von Berlin Ende Februar.

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