Darum besucht Hella von Sinnen nicht mehr das Grab von Dirk Bach

Sie waren nicht nur Kollegen, auch privat verband Hella von Sinnen und Dirk Bach eine Freundschaft. Bachs Tod vor fast 14 Jahren traf von Sinnen schwer. Doch das Grab ihres Freundes auf dem Melaten-Friedhof in Köln besucht die 67-Jährige nicht mehr, wie sie nun in ihrem Podcast verraten hat.
Als Grund führt die Moderatorin die Zudringlichkeit anderer Friedhofsbesucherinnen und -besucher an. Immer wieder sei sie an der Grabstätte von fremden Menschen angesprochen worden, die ein Foto mit ihr machen wollten, sagte sie im Gespräch mit Reality-Star Evelyn Burdecki in der aktuellen Folge ihres Podcasts "Gestatten, von Sinnen".
Unmanierliches Verhalten der Selfie-Jäger
In der Situation hatte von Sinnen ihre Haltung offenbar unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. "Ich sage dir ganz ehrlich: Ich mache es nicht", habe sie den Selfie-Jägern geantwortet. Irgendwann hätten aber auch die klarsten Ansagen nicht mehr gewirkt. Seitdem gehe sie "gar nicht mehr zum Dirk", so von Sinnen.
Dabei lehnt sie gemeinsame Fotos mit Fans nicht grundsätzlich ab, fragwürdig seien nur Ort und Zeitpunkt. Jemanden am Grab eines verstorbenen Freundes nach einem Selfie zu fragen, hält sie für unmanierlich. Deshalb fand sie es auch nicht unangebracht, die Selfie-Jäger schon mal mit einer Gegenfrage auf ihr fragwürdiges Verhalten hinzuweisen: "Finden Sie das eigentlich geschmackvoll?"
Hella von Sinnen und Dirk Bach hatten jahrelang als Komiker zusammengearbeitet. Beide begannen ihre Karriere Anfang der 1980er-Jahre mit der Kabarettgruppe "Stinkmäuse". Auch im Fernsehen traten sie immer wieder gemeinsam auf. Seit 2004 waren sie federführend bei der Sketch-Serie "Hella und Dirk". Am 1. Oktober 2012 starb Bach mit 51 Jahren, mutmaßlich an Herzversagen.