"Damals noch lustig": Mike Tindall witzelt über Prinz Harry

Beim Hay Festival in Powys hat Mike Tindall (47) für einige der unterhaltsamsten Momente des diesjährigen Literatur- und Kunstfestivals gesorgt - und dabei gleich zwei Royals mit spitzen Kommentaren bedacht. Der frühere englische Rugby-Nationalspieler und Ehemann von Zara Tindall (45), Tochter von Prinzessin Anne (75), trat gemeinsam mit seinen Podcast-Kollegen James Haskell (41) und Alex Payne (45) auf, mit denen er das Format "The Good, The Bad and The Rugby" betreibt.
Die Atmosphäre war vertraut-locker, wie man sie aus dem Podcast kennt - und Tindall nutzte sie laut "The Telegraph". Als Haskell scherzte, er habe sich bei Tindalls Hochzeit mit Zara im Jahr 2011 keinen Fauxpas geleistet, konterte der Ex-Rugbyspieler trocken: "Viele andere haben das deutlich besser hingekriegt als du - zum Beispiel Harry, damals, als er noch lustig war." Ein Satz, der im Saal für Lacher sorgte - und außerhalb womöglich für Gesprächsstoff.
Eine Freundschaft, die abgekühlt ist
Gemeint war natürlich Prinz Harry (41), Herzog von Sussex, der der Taufpate der zweiten Tindall-Tochter Lena ist. Dass Tindall ausgerechnet ihn als Beispiel für ausgelassene Hochzeitseskapaden heranzieht, sagt einiges. Denn die einst enge Freundschaft zwischen dem Rugbymann und dem Herzog soll sich merklich abgekühlt haben, seit Prinz Harry und Herzogin Meghan ihren Lebensmittelpunkt ins kalifornische Montecito verlegt haben.
Doch dabei ließ es der 47-Jährige nicht bewenden. Moderator Payne erwähnte, Tindall sei gut vernetzt - schließlich verfüge er über Rugby-Kontakte und habe "sein eigenes Schlafzimmer im Buckingham-Palast". Tindalls schlagfertige Antwort kam prompt: "Aber am anderen Ende als Andrew."
"Backstage sagten sie: Lieber nicht über Andrew reden"
Dass der Spruch heikel sein könnte, war Tindall durchaus bewusst. Selbst gab er zu, dass die Veranstalter ihn vor dem Auftritt gewarnt hatten: "Backstage sagten sie mir: Es wird aufgezeichnet, vielleicht besser, heute Abend das Thema Andrew zu meiden."
Für weitere Lacher sorgte schließlich ein Kommentar über Tindalls Nase: Der ehemalige Rugbyspieler hatte sich 2018 nach einer Verletzung einer Korrektur-Rhinoplastik unterzogen. Haskell merkte an: "Das haben die Steuerzahler bezahlt. Die Nase trägt quasi das königliche Gütesiegel."