Cumberbatch bricht eine Lanze für Flüchtlinge

Gentleman Benedict Cumberbatch kann auch anders. Auf der Theaterbühne hat er sich mit derben Worten die britische Regierung vorgeknöpft - wegen ihrer Zurückhaltung in der Flüchtlingskrise.
| (nam/spot)
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Schon seit Wochen nutzt Benedict Cumberbatch (39, "The Imitation Game") sein Engagement als Hamlet am Londoner Barbican Theatre, um Spenden für Flüchtlinge zu sammeln. Jetzt ist dem Star auf offener Bühne aber so richtig der Kragen geplatzt, wie die "Daily Mail" berichtete. Zuschauer erzählten, Cumberbatch habe nach dem letzten Vorhang diesmal nicht nur zur Solidarität mit Kriegsopfern aufgerufen - sondern sei über die britische Flüchtlingspolitik derart in Rage geraten, dass er sogar ausfällig wurde.

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"Fuck the politicians!"

 

Cumberbatch habe von einer Freundin berichtet, die unlängst auf der griechischen Insel Lesbos erlebte, wie täglich 5.000 Flüchtlinge ankamen, heißt es. Großbritannien habe aber trotz allem lediglich vor, 20.000 Menschen in den nächsten fünf Jahren aufzunehmen, klagte Cumberbatch. Er sprach von einer "absoluten Schande" und wurde sogar noch etwas deutlicher: "Fuck the politicians!", rief der Star dem Bericht zufolge.

Bereits im September hatte Cumberbatch eine bewegende Einleitung für eine Charity-Single der Band Crowded House eingesprochen und Premierminister David Cameron (49) in einem offenen Brief aufgefordert, mehr für Flüchtlinge zu tun. Auch seine Spendenaufrufe im Barbican Theatre betreibt er konsequent. Am Wochenende folgt allerdings Cumberbatchs vorerst letzter Auftritt im Shakespeare-Stück "Hamlet".

 

 

 

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