Constantin Schreiber zeigt privates Foto: Ex-"Tagesschau"-Star sah früher aus wie ein Teeniestar

Nach Jan Hofer hatte Constantin Schreiber 2021 als Sprecher die "Tagesschau"-Hauptausgabe übernommen. Doch im Mai 2025 kündigte er überraschend seinen Abschied an. Wie ging es danach für ihn weiter? Und was weiß man über die Wurzeln und das Privatleben des Journalisten?
von  Sven Geißelhardt
Journalist Constantin Schreiber ist seit 2021 das neue Gesicht der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau. Auf Twitter wird er von vielen Fans gefeiert – unter anderem auch für seine Optik.
Journalist Constantin Schreiber ist seit 2021 das neue Gesicht der 20-Uhr-Ausgabe der Tagesschau. Auf Twitter wird er von vielen Fans gefeiert – unter anderem auch für seine Optik. © NDR/Thorsten Jander

Als Journalist und Buchautor machte sich Constantin Schreiber einen Namen, aber erst als Nachrichtensprecher für die "Tagesschau" wurde er deutschlandweit bekannt. Im Mai 2025 hängte er diesen Job jedoch überraschend an den Nagel. Was ist über sein Privatleben bekannt? Wie sah der Schönling früher aus? Die AZ gibt einen Überblick.

Constantin Schreiber: Deshalb spricht er fließend Arabisch

Nach dem Abitur studierte Constantin Schreiber Jura und absolvierte ein Volontariat beim Auslandsrundfunk "Deutsche Welle". Da er als Jugendlicher einige Zeit in Syrien lebte, spricht er die arabische Sprache und arbeitete unter anderem für die libanesische Tageszeitung "Daily Star" in Beirut, als Korrespondent des arabischen Programms der  "Deutschen Welle" in Dubai und als Medienberater für den Nahen Osten im Auswärtigen Amt.

2017 erklärte er im Interview mit "kulturfalter.de", wie es zu seiner Zeit in Syrien gekommen ist: "Das war lange Zeit vor dem Bürgerkrieg. Durch Kontakte meiner Eltern war ich dort. So entstanden berufliche und private Verbindungen. Ich habe während meiner Aufenthalte bei einer Familie gelebt und so Sprache, Land und Leute kennengelernt."

Look wie ein Teeniestar: So sah der Ex-"Tagesschau"-Star früher aus

Auch in Dubai lebte Constantin Schreiber bereits, allerdings Jahre vor dem großen Influencer-Boom. Im März 2026 postete er auf Instagram ein Foto aus dieser Zeit. "Das Phänomen Dubai steckte noch in der Anfangsphase. Viele belächelten die Ambitionen der Emirate, die überdimensionierten Bauprojekte", schreibt er zu dem Schnappschuss von vor 20 Jahren.

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Seine Community zeigt sich begeistert von dem jugendlichen Constantin Schreiber, der auf dem Foto eher wie ein Model als ein seriöser Journalist wirkt. In mehreren Kommentaren wird er mit Robert Pattinsons Rolle in der Vampir-Saga "Twilight" verglichen. "Kurz bevor die Dreharbeiten zu Twilight und seine Karriere als Teeniestar begannen", schreibt etwa ein Fan. Andere wiederum äußern sich überrascht über sein Alter. Der heute 46-Jährige hat auch 20 Jahre später kaum etwas von seiner jugendlichen Ausstrahlung verloren.

Constantin Schreiber ist ein Star in Ägypten

Für den ägyptischen Sender ONTV moderierte Constantin Schreiber ab 2011 das Wissensmagazin "SciTech – Unsere Welt von morgen". Für die Show wurden jährlich 24 Folgen produziert. Dafür musste der Moderator etwa drei Wochen am Stück in Ägypten drehen. Bei dem Wissensmagazin schalteten bis zu vier Millionen Zuschauer ein. Doch die Coronapandemie sorgte für ein jähes Ende des Formats, denn Schreiber konnte lange Zeit nicht mehr nach Ägypten reisen. Hinter den Kulissen arbeite er allerdings an einer neuen Sendung, die er in Kairo produzieren wolle. 

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Constantin Schreiber privat: Hat er Frau und Kinder?

Wenn Constantin Schreiber mal nicht für seinen Job als Journalist durch die Welt reist, lebt er in Hamburg. Er ist verheiratet und hat mit seiner Frau zwei gemeinsame Kinder, eine Tochter und einen Sohn. Über das weitere Privatleben des Moderators ist nur sehr wenig in der Öffentlichkeit bekannt. 

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Am 5. Februar 2021 war Constantin Schreiber in der Talkshow "Kölner Treff" zu Gast und gewährte ausnahmsweise auch private Einblicke. Nach der Corona-Krise wollte der "Tagesschau"-Sprecher mit seiner Tochter und seinem Vater nach Island reisen: "Sie möchte dann mit den Island-Ponys durch die Gegend reiten. Mein Vater möchte dann mitkommen. [...] Das wird dann ein Vater-Tochter-Großvater-Urlaub."

So kam Constantin Schreiber zur "Tagesschau"

Bevor Constantin Schreiber zur ARD wechselte, arbeitete er von 2012 bis 2016 für verschiedene Sender, darunter auch für n-tv. Für seine Arbeit am Format "Marhaba – Ankommen in Deutschland", in dem er auf Arabisch das Leben in Deutschland erklärt, wurde er 2016 mit dem Grimme-Preis in der Kategorie "Information und Kultur/Spezial" ausgezeichnet.

2017 begann der Moderator seine Arbeit bei ARD-aktuell. Dafür moderierte er die Früh- und Wochenendausgaben der "Tagesschau" sowie das "Nachtmagazin". Seit 2021 gehört er zum Team der 20-Uhr-"Tagesschau".

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"Tagesschau"-Fans feiern Constantin Schreiber

Am 4. Januar 2021 war Constantin Schreiber erstmals in der Hauptausgabe der "Tagesschau" als Sprecher tätig. Nach seiner Moderation wurde er von Fans auf Twitter gefeiert, die ihn vor allem für sein jugendliches Aussehen bewundern.

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Durchtrainiert im Urlaub: Constantin Schreiber postet Strand-Foto

Fans, die von Constantin Schreibers Optik begeistert sind, dürften sich über einen Instagram-Beitrag des "Tagesschau"-Sprechers besonders gefreut haben. Im März 2025 lud er ein Strand-Foto hoch, das seinen durchtrainierten Körper zeigte. Doch unter dem sexy Urlaubsschnappschuss schlug Schreiber eher nachdenkliche Töne an.

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Der Moderator schrieb: "Ein letztes Mal am Strand, bevor es zurückgeht. Eine Auszeit von den Nachrichten – hin und wieder ist das auch für mich wichtig, um dann wieder mit neuer Kraft und einem frischen Blick auf Themen zu schauen. [...] Manchmal ist es einfach ein Tag am Meer oder ein Sonnenuntergang, um zu verstehen: Es liegt auch an uns, worauf wir uns konzentrieren. Die Sorgen oder das Gute auf der Welt." Fans feierten Constantin Schreiber in den Kommentaren für seine weise Weltanschauung.

Constantin Schreiber über "Tagesschau"-Aus: "Natürlich gründlich überlegt"

Nach acht Jahren im Team der "Tagesschau", davon vier als Moderator der Hauptausgabe, feierte Constantin Schreiber am 25. Mai 2025 seinen finalen Auftritt. Gegenüber "t-online" verriet der Journalist, worauf er danach am meisten hinfiebere: "Ganz ehrlich? Auf drei Monate frei, bis es beruflich weitergeht. Das gab es in meinem Leben noch nie. Und darauf freue ich mich wahnsinnig!"

Seinen "Tagesschau"-Exit erklärte Constantin Schreiber folgendermaßen: "Ich habe es mir natürlich gründlich überlegt. Eine solche Entscheidung trifft man nicht leichtfertig. Gleichzeitig war mir immer klar, dass ich den Job nicht bis zur Rente machen werde. Dafür bin ich einfach nicht der Typ."

Abschied von der "Tagesschau": Constantin Schreibers letzte Worte

Traditionell dürfen die scheidenden Sprecher der "Tagesschau" am Ende ihrer letzten Sendung ein paar persönliche Worte an die Zuschauer richten. Constantin Schreiber verabschiedete sich mit den Worten: "Ich habe heute zum letzten Mal die 'Tagesschau' präsentiert. Danke für das Vertrauen in meine und unsere Arbeit. Ich wünsche Ihnen, uns allen, viele positive Nachrichten und Glauben an das Gute. Ein chinesisches Sprichwort lautet: Wohin du auch gehst, geh mit deinem Herzen. Ich finde, das ist ein guter Rat. Ich wünsche Ihnen nun zum letzten Mal einen schönen Abend."

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Neue Pläne für Constantin Schreiber: Diesen Job übernimmt er nach "Tagesschau"-Aus

Nur einen Tag nach dem Abschied von Constantin Schreiber wurde bereits am 26. Mai bekannt, wohin es den Journalisten nun verschlagen wird. Wie der Medienkonzern Axel Springer verkündet hatte, unterstützt er seit dem 1. September das Team der Global Reporters. Das Unternehmen teilte mit, dass Constantin Schreiber "mit aktuellen Reportagen, Interviews und investigativen Recherchen das Angebot der Medienmarken BILD, BUSINESS INSIDER, FAKT, ONET, POLITICO und WELT" erweitern werde.

Sein neuer Job ist aber nicht das einzige, worauf sich Schreiber nach seinem "Tagesschau"-Aus freut. "Ich habe viele Projekte, schreibe Bücher, bin derzeit mit meiner True-Crime-Show unterwegs und moderiere regelmäßig eine Theater-Talkshow in Berlin", sagte er gegenüber dem Magazin "Die Aktuelle". Auf die Frage, ob man ihn denn irgendwann wieder im TV sehen werde, erklärte der Journalist: "Bestimmt. Ich will aber gern wieder mehr inhaltlich journalistisch arbeiten." Mit seiner neuen Aufgabe beim Axel-Springer-Konzern wird er bald bestimmt wieder alle Hände voll zu tun haben.

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