Collien Fernandes über das Ehe-Aus: "Alleinsein ist okay"

14 Jahre Ehe, dann das Aus: Collien Fernandes spricht in einer ZDF-Reportage offen über den Neustart nach der Trennung von Christian Ulmen - und zieht überraschende Schlüsse.
(dr/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen
Ein Bild aus gemeinsamen Zeiten: Christian Ulmen und Collien Fernandes waren 14 Jahre lang verheiratet.
Ein Bild aus gemeinsamen Zeiten: Christian Ulmen und Collien Fernandes waren 14 Jahre lang verheiratet. © Frederic Kern/Future Image

Collien Fernandes (44) spricht in der ZDF-Reportage "Terra Xplore: Trennung - und jetzt?" über die Zeit nach dem Ehe-Aus mit Christian Ulmen (50). An ihrer Seite ist Psychologe Dr. Leon Windscheid (37), der sie ein Stück auf diesem Weg begleitet. Im September 2025 wurde bekannt, dass die Ehe der beiden Schauspieler nach 14 Jahren zerbrochen ist.

Das Paar, das eine gemeinsame Tochter hat, hatte 2023 noch gemeinsam den Schritt nach Mallorca gewagt. Ein neues Kapitel sollte es werden, doch die Beziehung überstand ihn nicht. Für Fernandes war die Entscheidung, die Ehe zu beenden, keine leichtfertige: "Bevor man sich durch irgendwas durchquält, was gar nicht gut und gesund für einen ist, dann ist doch Alleinsein vielleicht auch erst mal okay."

Tattoo überstochen, Dating-App ausprobiert

Für Fernandes stehen zwei konkrete Schritte für den Neuanfang. Auf Mallorca ließ sie ein Tattoo mit den Initialen ihres Ex-Partners überstechen: "Das Alte weg und was Neues hin." Etwas lauter ging es bei einem Experiment für die Reportage zu: Windscheid überredete sie zur Anmeldung auf einer Promi-Dating-App. Die 44-Jährige zeigte sich dabei von Anfang an skeptisch. "Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob das eine gute Idee ist, sich da überhaupt anzumelden. Weil, was für Leute gehen auf Promi-Dating-Apps?" Das Ergebnis fiel entsprechend aus: "Ich will die alle nicht, das ist ja alles schlimm. Boah, kann ich mich direkt wieder abmelden?"

Eine neue Liebe? Für Fernandes ist das nicht ausgeschlossen. Doch der "Traumschiff"-Star setzt sich dabei nicht selbst unter Druck. "Ich würde mal gucken, wer da so auf dem Markt ist. Und wenn da jetzt wirklich nur Honks sind, dann ist das auch okay." Allzu lange auf später verschieben will sie das Thema dennoch nicht: Ob es mit 60 besser werde, wisse sie nicht, sagt sie mit einem Schmunzeln. Eine Bedingung gilt für sie dabei unbedingt: Wer sich neu bindet, muss die alte Beziehung wirklich hinter sich haben. "Sonst bist du ja immer am Vergleichen."

Was Fernandes dabei grundsätzlich beschäftigt, geht über ihre persönliche Situation hinaus. Sie stellt infrage, ob die klassische Zweierbeziehung überhaupt das einzig denkbare Modell ist: "Man muss ja nicht, um nicht alleine zu sein, sich dann in irgendeine Paarbeziehung flüchten. Also, warum nicht einfach eine WG?" Gesellschaftlich wünscht sie sich mehr Offenheit - und vor allem weniger reflexartiges Mitleid gegenüber Menschen, die sich trennen. "Ich glaube, wir müssen insgesamt den Blick darauf verändern. Dass es eben nicht ist: 'Oh, du Arme!' Sondern, es ist eigentlich toll, dass man... dass das geht."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.