Collien Fernandes meldet sich aus Flieger nach Deutschland

Collien Fernandes unterbricht "Traumschiff"-Dreharbeiten in Vietnam und ist auf dem Weg nach Berlin. Jetzt meldete sie sich aus dem Flieger zu Wort und erklärte den konkreten Grund für ihre Reise.
(ncz/spot) |
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Collien Fernandes trifft sich diese Woche in Berlin mit Politikerinnen.
Collien Fernandes trifft sich diese Woche in Berlin mit Politikerinnen. © imago/STAR-MEDIA

Collien Fernandes (44) sitzt im Flieger Richtung Berlin - und das mit einer klaren Ansage im Gepäck. Die Schauspielerin und Moderatorin meldete sich am Dienstagabend persönlich auf Instagram zu Wort und ließ keinen Zweifel daran, warum sie die "Traumschiff"-Dreharbeiten in Südostasien vorzeitig unterbrochen hat.

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"Auf dem Weg zurück zu euch nach Deutschland, denn jetzt MUSS sich etwas ändern!", so Fernandes zu einem Selfie aus dem Flugzeug. "Jetzt MÜSSEN bessere Gesetze her! (...) Deutschland darf kein TÄTERPARADIES mehr bleiben", appelliert sie. In Berlin werde sie sich diese Woche mit Politikerinnen treffen.

Bundesjustizministerin Stefanie Hubig hatte bereits im Vorfeld signalisiert, dass ein geplanter Gesetzentwurf vorsieht, die bisherigen Schutzlücken im Strafgesetzbuch schnellstmöglich zu schließen, um Betroffenen digitaler Gewalt endlich eine rechtliche Handhabe zu bieten.

Massiver öffentlicher Druck

Collien Fernandes hatte in einem Bericht des "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen Christian Ulmen (50) erhoben. Dabei geht es um Identitätsdiebstahl, Körperverletzung, schwere Bedrohung und psychische Gewalt. Jahrelang wurden gefälschte pornografische Fotos und Videos von ihr über Fake-Profile im Internet verbreitet, laut Fernandes steckt dahinter ihr Ex-Ehemann. Ende 2025 hat sie in Spanien Anzeige erstattet, dort hatte das Ex-Paar zuletzt gelebt.

Seit der Veröffentlichung der Recherche gibt es massiven öffentlichen Druck auf die Politik: Am Sonntag demonstrierten in Berlin Tausende Menschen für einen besseren Schutz von Frauen im Netz. Zudem forderten mehr als 250 prominente Frauen in einem offenen Brief ein strikteres Vorgehen gegen digitale Übergriffe.

Am Donnerstag ist zudem eine weitere große Kundgebung in Hamburg geplant. Ob Collien Fernandes nach ihren Terminen in der Hauptstadt auch dort persönlich erscheinen wird, ist noch unklar.

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  • Der wahre tscharlie vor einer Stunde / Bewertung:

    Grundsätzlich ist das ein wichtiges Thema.
    Aaaaber....Identitätsdiebstahl gibt es seit Jahrzehnten. Und zwar in allen Bereichen.
    Dass die Politik jetzt erst aktiv wird, liegt vermutlich an den beiden Prominenten.
    Denn eine "Susi Müller" hätte dieses Thema nicht so in die Öffentlichkeit bringen können.

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