Collien Fernandes: Gewaltiger Promi-Zuspruch auf Instagram
Am heutigen 19. März berichtete der "Spiegel", dass Collien Fernandes (44) beim Bezirksgericht in Palma de Mallorca offenbar Strafanzeige gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen (50) eingereicht hat. Auf Instagram teilte Fernandes nach der Veröffentlichung des "Spiegel"-Berichts eine lange Botschaft, in der sie ihre Sichtweise darlegt. Für ihren Beitrag erhält die Moderatorin und Schauspielerin überwältigenden Zuspruch von deutschen Prominenten. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie Motsi Mabuse, Ricarda Lang, Kevin Kühnert und Carolin Kebekus haben sich zu Wort gemeldet und ihre Unterstützung zum Ausdruck gebracht.
Promis danken Collien Fernandes für ihren Mut
So schreibt etwa die besonders aus dem RTL-Format "Let's Dance" bekannte Motsi Mabuse: "I have no words. I am so sorry", also auf Deutsch: "Mir fehlen die Worte. Es tut mir so leid", begleitet von einem weinenden Emoji. Komikerin Carolin Kebekus kommentiert indes: "Das ist nicht zu fassen. Danke für deine Offenheit. Die Scham muss die Seite wechseln."
Der ehemalige SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert schreibt: "Hochachtung für den Mut, sich über Jahre hinweg zu wehren und jetzt auch noch diesen großen Schritt zu gehen und das ganze Ausmaß transparent zu machen. Es sind diese Taten, die beweisen, dass der Satz 'Die Scham muss die Seiten wechseln' nicht in irgendwelche Sprüchekalender gehört, sondern in unser Bewusstsein."
"Ich hab gar keine Worte dafür, wie schlimm das ist. Danke für deinen Mut", bemerkt die ehemalige Co-Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang. Fernandes zeige "ganz vielen Betroffenen, dass sie nicht allein mit diesen Erfahrungen sind. Das Ganze hat System. Und vor allem machst du darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dass wir digitale Gewalt endlich ernst nehmen und die Gesetzeslücken, die Frauen schutzlos zurück lassen, schließen!".
Auch viele weitere Stimmen melden sich in der Kommentarspalte unter Fernandes' Post zu Wort. Schauspielerin Gesine Cukrowski schreibt etwa: "Größte Solidarität! Du bist ein großes Vorbild, eine echte Heldin. Ich ziehe meinen Hut vor Dir." TV-Star Ruth Moschner kommentiert: "Liebe Collien! Ich möchte Dir ganz viel Kraft schicken. Mein tiefes Mitgefühl! Danke im Namen aller, dass Du diesen Weg gehst. Auch für die, die es nicht geschafft haben!" Schauspielerin Helena Zengel schreibt schlicht: "Keine Worte...", begleitet von einem Herz und einem weinenden Emoji.
Was passiert sein soll
Zuvor hatte der "Spiegel" über Fernandes' Vorwürfe berichtet. Wie es in dem Bericht heißt, wurden auf Plattformen wie LinkedIn Profile in ihrem Namen angelegt. Demnach gab sich jemand als die 44-Jährige aus. Zudem soll pornografisches Material verschickt worden sein, das mit Videos und Bildern offenbar bewusst den Eindruck vermitteln sollte, es handle sich bei den gezeigten Frauen um Fernandes.
Gegen Unbekannt habe sie im November 2024 wegen gefälschter Profile in Berlin Strafanzeige gestellt. Sie hatte demnach vermutet, dass Trolle dahinter steckten. Inzwischen glaubt sie, dass Christian Ulmen dafür verantwortlich sein könnte, heißt es im "Spiegel" weiter.
Fernandes habe Ende vergangenen Jahres in Spanien Anzeige gegen Ulmen erstattet. Aus der eingereichten Anzeige gehe hervor, dass sie seit etwa zehn Jahren Opfer eines "Identitätsdiebstahls über soziale Netzwerke" sei.
Ulmen äußert sich bislang nicht
Christian Ulmen selbst habe sich zu Fragen des "Spiegel", dem ein Entwurf dieser Anzeige vorliege, nicht geäußert. Das Gericht habe dem Bericht zufolge angeblich "sogenannte Vorermittlungen eingeleitet", ob eine Anklage erhoben oder das Verfahren eingestellt werde, sei aktuell offen. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Ulmen und Fernandes hatten 2011 geheiratet, im Jahr darauf kam die gemeinsame Tochter zur Welt. 2023 zog die Familie nach Spanien. Im September 2025 machten sie schließlich ihre Trennung öffentlich.
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