Coen-Brüder räumen bei US-Filmkritikern ab

Langsam nähert sich die Oscar-Nacht - die Coen-Brothers konnten am Samstag mit ihrem aktueller Film "Inside Llewyn Davis" aufatmen.
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Endlich Grund zum Lachen: Joel (li.) und Ethan Coens Film "Inside Llewyn Davis" hat Preise eingeheimst
Chris Pizzello/Invision/AP Endlich Grund zum Lachen: Joel (li.) und Ethan Coens Film "Inside Llewyn Davis" hat Preise eingeheimst

Los Angeles - Am 2. März werden die Oscars 2014 verliehen - so kurz vor dem großen Abend der US-Filmindustrie gilt jede andere Preisverleihung als Gradmesser für die Erfolgsaussichten bei der Gala. Bei der Auszeichnungsrunde der US-amerikanischen "National Society of Film Critics" am Samstag hatten nun vor allem die Coen-Brothers Grund zu feiern: Nachdem ihr Film "Inside of Llewyn Davis" zuvor bei einigen vergleichbaren Veranstaltungen durchgefallen war, hagelte es nun regelrecht Preise für die Kult-Regisseure ("Burn After Reading"), wie die "L.A. Times" berichtet.

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Gleich viermal zeichneten die 56 Mitglieder der honorigen Kritikerrunde den Film über den fiktiven Folk-Helden Llewyn Davis aus: Den "besten Film" und die "beste Regiearbeit" des Jahres 2013 hatten Joel und Ethan Coen ihrer Ansicht nach abgeliefert. Zudem erhielt Mitstreiter Bruno Delbonnel den Preis für die beste Cinematographie und Oscar Isaac den als bester Hauptdarsteller. Er schlug damit Chiwetel Ejiofor für seinen Auftritt in "12 Years a Slave" und Robert Redford, der in "All Is Lost" die Kinoleinwand allein bespielen durfte.

Ehrungen, die die berühmten Brüder sicher erfreut zur Kenntnis genommen haben, nachdem die "Producers Guild of America" ihren Streifen ignoriert hatte. Zwei kleine Wermutstropfen gibt es allerdings: Zum einen durften sich die Coens nicht auf einem Bankett feiern lassen - die Preisverleihung erfolgt schnöde per Post. Zum anderen waren sich die Filmkritiker der "National Society" und die Oscar-Juroren der Academy zuletzt selten einig: Vier Jahre ist es mittlerweile her, dass mit "The Hurt Locker" ein Streifen bei beiden Gelegenheiten als bester Film ausgezeichnet wurde.

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