Christine Kaufmann: Liebes-Comeback light

15 Jahre sind sie verheiratet, dann ruiniert ein Hund ihre Ehe und der Scheidungs-Krieg tobt: Christine Kaufmann überrascht jetzt mit ihrem Happy End mit Ehemann Nr. 4 – wie kommt’s?
| Kimberly Hoppe
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Christine Kaufmann und Klaus Zey - vor der Scheidung und der Versöhnung.
Schneider-Press Christine Kaufmann und Klaus Zey - vor der Scheidung und der Versöhnung.

München - Sie mag das Wort nicht: Liebes-Comeback.

Und dennoch stimmt es. Irgendwie. Allerdings ist es kompliziert – aber so ist das in der Liebe ja manchmal. Und bei ihr eben etwas öfter. Also der Reihe nach.

Es geht um Christine Kaufmann, 67 Jahre jung (geblieben), ihren vierten Exmann, Künstler Klaus Zey (60), Enkel Raphael (9) und Terrier Grisu (†).

Dafür, dass sie „überhaupt nicht für die Ehe gemacht ist“, heiratet Christine Kaufmann bemerkenswert viele Männer. „Hat sich immer so ergeben“, sagte mir die Schauspielerin bei unserem letzten Treffen.

Der erste Mann war Hollywood-Superstar Tony Curtis († 2010), der – bis dato – letzte: Klaus Zey. 1996 ergibt es sich eben so, dass die beiden heiraten.

Sie sind das Bilderbuch-Paar – und Freigeister. Christine Kaufmann ist „chronisch selbstständig“, wie sie heute weiß und mir am Telefon sagt: „Ich bin nur glücklich in Beziehungen, wenn ich frei bin.“

Knapp 15 Jahre hält ihre Ehe. Plötzlich die überraschende Trennung. Der Grund? Ein Vierbeiner.

Mag verrückt klingen, aber auch das ist die Liebe bisweilen. Terrier Grisu ruiniert die Ehe der beiden, indem er das Bett für sich erobert hat. Den Liebes-Frust schreibt sich Kaufmann in ihrem Buch „Liebestöter auf vier Pfoten“ von der Seele. So schnell die Trennung folgt, so lange zieht sich die Scheidung hin.

Klaus Zey will monatlich 2300 Euro von ihr. Christine Kaufmann will nicht die „Milchkuh“ sein, bietet ihm deshalb einmalig 10 000 Euro an. Der Rosenkrieg der einstigen Rosen-Resli setzt ihr schwer zu. Umso befreiter ist sie nach der Scheidung. „Ich kann mich nur selbst beglückwünschen und fühle mich von einer schweren Last befreit“, kommentiert sie ihr Ehe-Ende.

Das ist jetzt anderthalb Jahre her. In dieser Zeit kann viel passieren. Es mag Schicksal sein, oder Zufall, auf jeden Fall ist es passiert: Vor einigen Tagen treffen sich Christine Kaufmann und ihr Exmann ungeplant auf der Straße. Sie hat ihren Enkel Raphael an der Hand, der Sohn ihrer auf Mallorca lebenden Tochter Allegra, der jeden Sommer sechs Wochen in München bei den Großeltern verbringt.

Aber die sind ja jetzt getrennt. Auf der Straße allerdings, bei dem Treffen, freut sich Raphael so sehr, beide um sich zu haben, dass auch dem Ex-Paar das Herz aufgeht.

„Wir haben in der Vergangenheit häufiger kommuniziert“, erzählt Kaufmann. „Nach dem Treffen haben Klaus und ich gesagt: Okay, als Eheleute sind wir null geeignet. Aber was wir richtig gut können, ist es, die besten Großeltern der Welt zu sein. Raphi liebt Klaus sehr. Sie machen Holzfäller-Dinge wie Grillen an der Isar. Ich kann so etwas gar nicht, sitze aber gerne dabei. Ja, wir haben uns wirklich wieder angenähert.“

Die Streitigkeiten, die Scheidung – alles vergessen?

Die Münchnerin drückt es so aus: „Es ist albern, sich zu streiten, aber auch unumgänglich. Unsere Scheidung war wie ein heftiges Gewitter – danach ist die Luft rein. Ich habe immer gewusst, dass Klaus ein wunderbarer Mensch ist. Er ist gebildet, mit ihm kann ich reden, Ausstellungen besuchen. Ich brauch keinen Champagner, ich esse lieber ein Stück Käse mit ihm auf dem Balkon.“ Ein erneutes Zusammenziehen schließt sie aber aus: „Niemals!“

Ist sie nun verliebt?

Christine Kaufmann lacht und sagt: „Verliebt? Was ist das? Keine Ahnung. Ich denke nicht über Worte wie Liebes-Comeback nach, geschweige eine fünfte Ehe. Ich, wir alle sind glücklich. Darum geht es doch.“

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