Charlie Sheen mit Notarztwagen ins Krankenhaus

Hollywoodstar Charlie Sheen (45) ist am Donnerstag mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Grund seien „starke Unterleibsschmerzen“.
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LOS ANGELES - Hollywoodstar Charlie Sheen (45) ist am Donnerstag mit dem Notarztwagen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Grund seien „starke Unterleibsschmerzen“.

Sein Sprecher Stan Rosenfield teilte dem Internetdienst „Tmz.com“ mit, dass der Schauspieler in der Notaufnahme des Cedars-Sinai Hospitals in Los Angeles behandelt werde. Sheen leide seit längerem an einem Zwerchfellbruch, berichtete „Tmz.com“. Dabei sind Teile des Magens in den Brustraum verlagert.

Nachbarn des Hollywoodstars erzählten der US-Zeitschrift „People“, dass sie am Donnerstagmorgen einen Anruf aus Sheens Haus erhalten hätten, mit der Bitte um Hilfe. Daraufhin hätten sie den Notdienst alarmiert. Sheens Vater, Schauspieler Martin Sheen, und Sheens Ex- Frau Denise Richards eilten zum Krankenhaus.

Sheen, einer der höchstbezahlten US-Serienstars, sorgte in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Der „Two and a Half Men“-Darsteller war im Oktober nach Handgreiflichkeiten mit einer Begleiterin in einem New Yorker Hotel ins Krankenhaus gebracht worden. Sein Agent sprach damals von einer „unerwünschten Arzneimittelwirkung“.

In dieser Woche ist Drehpause bei der TV-Serie „Two and a Half Men“. Sheen muss erst wieder am kommenden Montag zur Arbeit erscheinen. Unterhaltungschefin Nina Tassler vom Sender CBS sagte kürzlich, dass ihr Sheens Privatleben ein „hohes Maß an Sorgen“ bereite, vor der Kamera verhalte er sich aber gut.

Im vorigen Jahr reichte Sheen die Scheidung von seiner dritten Frau, Brooke Mueller, ein. Sie sind Eltern der knapp zweijährigen Zwillinge Bob und Max. Weihnachten 2009 war es zu einem handgreiflichen Streit gekommen, die Polizei schritt ein und Sheen wurde festgenommen. Ein Richter sah später von einer möglichen Gefängnisstrafe ab und schickte den Schauspieler stattdessen in eine Entzugsklinik. Sheen und Mueller haben schon mehrere Sucht- Behandlungen hinter sich.

dpa

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