Celina hatte 50.000 Euro Schulden - und bekam einen Job bei der Schuldnerberatung

Nach Partyexzessen, Drogenkonsum und Kreditkarteneinkäufen im Übermaß häuften sich bei Celina bis zu 50.000 Euro Schulden. Erst die Geburt ihres Kindes änderte das Leben der 31-Jährigen radikal. Ebenso wie der Weg zur Schuldnerberatung.
Julian Weinberger |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Celina hat den Weg aus den Schulden geschafft.
Celina hat den Weg aus den Schulden geschafft. © ZDF / Markus Haist

Irgendwann kam Celina nicht mehr drumherum: "Ich musste mich mal bemühen und meine ganzen Briefe öffnen", erzählt die 31-Jährige in der ZDF-Doku "37°Leben: Comeback Geld". Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits zwischen 40.000 und 50.000 Euro Schulden angehäuft. "Ich habe sehr viel bestellt", nennt sie Kreditkartenschulden als einen Teil dieser Belastung. Doch auch anderswo ließ die Frau sehr viel Geld.

"Ich bin zu fast jeder Party gegangen", erinnert sich Celina im Film von Markus Haist an die "sehr wilde Zeit", die sie in Berlin erlebte. Zwischen Kokain, Obdachlosenheim und Schulden versuchte sie, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Doch erst mit der Geburt ihres Kindes kam die Erkenntnis: "Jetzt musst du dein Leben komplett ändern."

Celina sagte den Schulden den Kampf an - ihrem Kind zuliebe

Zu diesem radikalen Wechsel gehörte auch der Gang zur Schuldnerberatung. "Sie hatte das sehr gut aufgearbeitet, das kommt nicht häufig vor", denkt Gudrun Becker zurück. Dieser positive Eindruck führte dazu, dass Becker Celina einen Job anbot. Es habe sie "begeistert", dass Celina ihrem Kind ein anderes Leben bieten wolle, erklärt Becker ihre Beweggründe, Celina einzustellen.

"Mein Kind soll ein vernünftiges Leben haben", betont Celina in der ZDF-Doku. Bald wolle sie mehr arbeiten, auch um ihrem Kind "die Welt zu zeigen". Aktuell besteht diese noch größtenteils aus dem Heimatort und dem Schrebergarten, in dem Celina ein neues Hobby entdeckt hat. Es sei eine "Riesen-Erleichterung", dass "keine 1.000 Briefe mehr im Briefkasten" seien, sagt Celina in der Doku - und hat abschließend einen Rat für alle Menschen mit Schulden in petto: "Man muss über seinen eigenen Schatten springen."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur teleschau. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@teleschau.de

  • Themen:
Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.