Catherine Hicks wird 75: Was macht der "Eine himmlische Familie"-Star heute?

Catherine Hicks wurde als liebevolle Mutter in der Erfolgsserie "Eine himmlische Familie" einem Millionenpublikum bekannt. Zum 75. Geburtstag der Schauspielerin stellt sich die Frage: Was macht der ehemalige Serienstar nach dem Ende ihrer großen TV-Karriere?
von  teleschau
In mehr als 240 Folgen von "Eine himmlische Familie" spielte Catherine Hicks (Bild, mit Stephen Collins) die liebevolle Mutter Annie, am 6. August feiert sie ihren 75. Geburtstag.
In mehr als 240 Folgen von "Eine himmlische Familie" spielte Catherine Hicks (Bild, mit Stephen Collins) die liebevolle Mutter Annie, am 6. August feiert sie ihren 75. Geburtstag. © CBS

Sie war über Jahre das Herzstück einer der beliebtesten Familienserien der 90er- und 2000er-Jahre: In mehr als 240 Folgen von "Eine himmlische Familie" spielte Catherine Hicks die liebevolle Mutter Annie Camden und wurde damit einem Millionenpublikum bekannt. Am 6. August 1951 wurde die Schauspielerin in New York City geboren - nun feiert sie ihren 75. Geburtstag. Der Weg zur Schauspielerei war für Hicks zunächst alles andere als vorgezeichnet. Nach ihrem Studium der Theologie an der University of Notre Dame in Indiana schlug sie überraschend den Weg ins Filmgeschäft ein. Schnell machte sie sich einen Namen und überzeugte nicht nur im Fernsehen, sondern auch in großen Kinoproduktionen.

Ihren ersten großen Erfolg feierte sie 1980 mit der Rolle der Marilyn Monroe in "Marilyn: The Untold Story". Für ihre Darstellung der Hollywood-Ikone erhielt Hicks sogar eine Emmy-Nominierung. Wenige Jahre später folgte eine weitere bekannte Rolle: In "Star Trek IV: Zurück in die Gegenwart" (1986) spielte sie Dr. Gillian Taylor, eine Meeresbiologin aus dem 20. Jahrhundert. Dass Catherine Hicks auch im Horror-Genre überzeugen konnte, zeigte sie 1988 in "Chucky - Die Mörderpuppe". Darin verkörperte sie eine Mutter, die ihrem Sohn eine Puppe kauft - ohne zu ahnen, welche dramatischen Folgen diese Entscheidung haben wird.

Für ihre Nebenrolle in "Star Trek IV" wurde Hicks 1987 für einen Saturn Award nominiert und 1988 wurde sie mit dem Global 500 Award ausgezeichnet. 1990 erhielt sie den Preis schließlich für ihre Leistung in "Chucky - Die Mörderpuppe".

"Eine himmlische Familie" wurde ihre größter Erfolg

Der große Durchbruch im Fernsehen gelang ihr schließlich mit "Eine himmlische Familie". Von 1996 bis 2007 spielte sie in der erfolgreichen Serie Annie Camden, die Mutter einer großen Pfarrersfamilie. Auch privat fand Catherine Hicks ihr Glück am Filmset. Nach ihrer ersten Ehe mit dem Autor Jeff Silverman lernte sie 1988 bei den Dreharbeiten zu "Chucky - Die Mörderpuppe" den Special-Effects-Künstler Kevin Yagher kennen. Das Paar heiratete am 19. Mai 1990 und bekam 1992 die gemeinsame Tochter Caitlin. Die Familie lebt in Bel Air.

Nach dem Ende von "Eine himmlische Familie" im Jahr 2007 wurde es ruhiger um die Schauspielerin. Sie stand nur noch selten vor der Kamera und hatte unter anderem 2013 einen kurzen Auftritt im Horrorfilm "Curse of Chucky", der an den Original-Klassiker von 1988 anknüpfte. Heute hat sich Hicks weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurückgezogen. Gelegentlich ist sie noch bei Retrospektiven oder Podcasts rund um ihre Kultserie "Eine himmlische Familie" zu Gast. Außerdem engagiert sie sich für wohltätige Zwecke, unter anderem im Bereich der Suizidprävention.

Hicks: "Wenn du in der Nähe von Gott bleibst, wird dir dein Glaube helfen"

In einem Interview aus dem Jahr 2022 mit dem katholischen Web-Magazin "catholic exchange" sprach Hicks über die Herausforderungen einer erfolgreichen Fernsehserie. Die größte Herausforderung sei, "nicht faul zu werden". Die intensive Arbeit habe es ihr jedoch oft schwer gemacht, gleichzeitig eine Mutter für ihre Tochter und eine Tochter für ihre eigene Mutter zu sein. Jungen Menschen, die von einer Karriere in der Kunst träumen, möchte sie vor allem eines mitgeben: "Keine Angst zu haben". "Wenn du in der Nähe von Gott bleibst, wird dir dein Glaube helfen", so Hicks.

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