Carla Bruni: "Mir schreibt kein Mann vor, was ich zu tun habe"

Carla Bruni vermisst ihre Zeit als Premiere Dame nicht. Angesichts des Medienrummels, der aktuell über Präsident Hollande hereinbricht, ist das kaum verwunderlich. Bruni konzentriert sich lieber auf ihre Musik.
| (jic/spot)
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen

Carla Bruni vermisst ihre Zeit als Première Dame nicht. Angesichts des Medienrummels, der aktuell über Präsident Hollande, dessen angebliche Affäre und seine Lebensgefährtin Valérie Trierweiler hereinbricht, ist das kaum verwunderlich. Bruni konzentriert sich lieber auf ihre Musik.

Paris - Die Gerüchteküche um den französischen Präsidenten François Hollande und dessen angebliche Affäre mit der Schauspielerin Julie Gayet (41) ist derzeit heftig am brodeln. Wie es ist, im Zentrum der Aufmerksamkeit Frankreichs zu stehen, weiß Carla Bruni (46) nur zu gut. Als ihre Beziehung mit dem damaligen Präsidenten Nicolas Sarkozy 2007 bekannt wurde, sorgte das ebenfalls für Wirbel. Jahrelang war sie anschließend die Première Dame und die schöne Frau an der Seite des mächtigen Mannes.

Carla Bruni ist seit Jahren als Sängerin erfolgreich - ihr Album "No Promises" ist hier erhältlich

Nach dem anfänglichen medialen Aufruhr um die Beziehung, führten die beiden bald ein erstaunlich skandalfreies Leben. Angesichts des Glamours, den ein Model unweigerlich in den Elysée-Palast mitbringt, ist das bemerkenswert. "Ich habe ein vorsichtiges Temperament. Ich denke nach, bevor ich rede, das hat mir geholfen und mich gerettet. Ich habe natürlich Fehler gemacht, aber nie schlimme", erklärt die Sängerin in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Zeiten, in denen ihr Mann das Land regierte, vermisse sie nicht. "Es war eine große Ehre, im Elysée-Palast zu sein, aber er fehlt mir überhaupt nicht, dass das klar ist."

Wichtig für ein angenehmes Leben als Première Dame sei ein großes Maß an Eigenständigkeit gewesen. Als Model und später als Sängerin ("Little French Songs") stand sie allerdings immer auf eigenen Beinen. Obwohl man als Frau des Präsidenten in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt ist, habe sich Bruni nie von ihrem Mann abhängig gefühlt. "Nur weil Sie in einem schönen Kleid neben jemandem stehen, heißt das ja nicht, dass Sie abhängig sind! Unabhängigkeit bedeutet, dass man jederzeit gehen kann, weil man sein Haus und sein Essen durch eigene Arbeit bezahlt. Niemals wird ein Mann mir vorschreiben können, was ich zu tun habe, denn wenn er mich nervt, kann ich gehen."

Das Bedürfnis hatte sie bislang offensichtlich nicht; seit 2008 ist das Paar mittlerweile verheiratet und hat eine gemeinsame Tochter. "Es geht mir besser, wenn er da ist; das ist vielleicht der Grund dafür, dass ich ihn geheiratet habe. Er ist die erste Person, mit der zusammen es mir besser geht als allein." Im Grunde ihres Herzens sei sie nämlich eine Einzelgängerin. "Ich bin gerne alleine, seit ich klein bin, mochte ich das. Zu zweit zu sein, ist für mich eine echte Veränderung."

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren