Cara Delevingne wirbt für Jeans: Diesem Trend hat sie abgeschworen

Model Cara Delevingne hält nicht viel von Regeln in der Mode: "Ich glaube nicht, dass es Fehler gibt. Ich liebe Mode-Fauxpas", sagt sie im Gespräch zum Start einer neuen Jeans-Kampagne. Auf ein spezielles Kleidungsstück verzichtet sie allerdings mittlerweile ganz.
(hub/spot) |
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Cara Delevingne bleibt trotz turbulenter Zeiten offenbar entspannt.
Cara Delevingne bleibt trotz turbulenter Zeiten offenbar entspannt. © Armedangels

Für Cara Delevingne (34) stehen aufregende Wochen an: Ihr Debütalbum erscheint, ein neuer Film mit ihr kommt ins Kino - und für das Kölner Fashion-Label Armedangels steht sie für die Kampagne "Never the Expected" vor der Kamera. Die britische Mode-Ikone wird das Gesicht der Autumn/Winter 2026 Detoxdenim-Kollektion, die ab dem 17. September erhältlich ist. Im Zentrum stehen dabei laut dem nachhaltigen Label unter anderem kräftige Waschungen in Deep Indigo und Vintage-Optik - aber auch das Brechen von Konventionen.

Extrem engen Skinny Jeans hat Cara Delevingne abgeschworen

Für Cara Delevingne, die 2011 erstmals für Burberry über den Laufsteg der London Fashion Week lief, ist Mode vor allem eine Möglichkeit, sich selbst auszudrücken - ganz ohne Vorschriften. Besonders wenig hält sie von vermeintlichen Verfallsdaten für Trends: "Das ist nicht mehr saisonal, oder das war schon letzten Frühling total out - ich finde, das hat was von einem 90er-Jahre-Film." Sie "glaube nicht, dass es Fehler gibt. Ich liebe Mode-Fauxpas!".

Einem Modetrend hat Delevingne inzwischen allerdings abgeschworen: extrem enge Hosen. Lange seien Skinny Jeans die einzigen Jeans gewesen, die sie kannte, erzählt das Model. Erst als sie modisch Neues ausprobierte, habe sie gemerkt, wie wenig sie sich in den engen Schnitten wohlfühlte.

"Mir wurde klar, wie unbequem sie waren und wie taub meine Füße wurden, weil die Blutzufuhr abgeschnitten wurde. Aber ich mag Skinny Jeans durchaus, nur eben nicht die extrem engen Modelle. Ich mag es, wenn etwas mehr Spielraum da ist."

Cara Delevingne kann auch "ziemlich gut singen"

Ihre Botschaft an andere Menschen lautet: "Es ist okay, Fehler zu machen. Es ist okay, nicht perfekt zu sein. Niemand ist das." Und was sollte man unbedingt über sie wissen? Delevingne hat darauf eine augenzwinkernde Antwort: "Vielleicht, dass ich ziemlich gut singen kann."

Davon können sich ihre Fans bald selbst überzeugen. Am 25. September, nur wenige Tage nach dem Launch der Armedangels-Kampagne, veröffentlicht Delevingne ihr Debütalbum "Not Normal". Die Musik begleitet sie schon lange. "Ich weiß gar nicht mehr genau, was mir durch den Kopf ging, als ich mit sieben Jahren angefangen habe, Schlagzeug zu spielen. Ich erinnere mich nur daran, wie ich einen gedämpften Klang durch eine Tür hörte und dachte: 'Das will ich auch machen.' Als Kind lässt man sich einfach von Gefühlen und Instinkten leiten. Irgendetwas an der Musik hat mich in ihren Bann gezogen."

Später Klavier zu lernen, sei ganz anders gewesen: "So viele Regeln, so viel Theorie. Da wurde mir klar, dass ich einfach nicht dieser Typ Musiker bin. Ich bin eher der chaotische Typ. Bei mir zählt das Gefühl mehr als die Technik."

Rückkehr ins Kino mit "Club Kid"

Auch Delevingnes Schauspielkarriere startete früh. Schon 2012 war sie in Joe Wrights Verfilmung von "Anna Karenina" zu sehen und stand seitdem für mehrere große Produktionen vor der Kamera. Nun kehrt sie mit dem Film "Club Kid" an der Seite von Jordan Firstman und Diego Calva auf die große Leinwand zurück.

Der Film feierte bereits bei den Filmfestspielen von Cannes Premiere und kommt Ende Januar 2027 auch in die deutschen Kinos. Er handelt von einem abgehalfterten Underground-Partyveranstalter, dessen Leben eine unerwartete Wendung nimmt, als er sich um seinen zehnjährigen Sohn kümmern muss, von dessen Existenz er bis dahin nichts wusste.

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