Brad Pitt gesteht: "Ich habe 20 Jahre nicht geweint"

Brad Pitt weiß seine Fehltritte zu schätzen. Durch sie habe er unter anderem gelernt, Gefühle wirklich zuzulassen, sagt er im Gespräch mit Schauspielkollege Anthony Hopkins.
| (amr/spot)
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Brad Pitt war nie ein emotionaler Mensch
Shutterstock.com / Matteo Chinellato Brad Pitt war nie ein emotionaler Mensch

Brad Pitt (55) befindet sich im Wandel: Seit seiner Scheidung von Angelina Jolie (44) hat der Hollywoodstar offenbar einige Änderungen in seinem Leben vorgenommen. Unter anderem habe er erst jetzt wirklich gelernt, Gefühle zuzulassen, gesteht Pitt in einem Interview mit Schauspielkollege Anthony Hopkins (81). Die beiden drehten in den Neunzigern zwei Filme zusammen, "Legenden der Leidenschaft" und "Rendezvous mit Joe Black".

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Er habe in den vergangenen Jahren erfahren, wie schwer es ist, sich Fehler einzugestehen und zu versuchen diese zu korrigieren, so Pitt. Vor allem heutzutage sei das problematisch: "Wir leben in einer Zeit, in der Menschen beim ersten Fehltritt sofort abgeschrieben werden. Dabei ist der nächste Schritt das eigentlich Spannende - schließlich machen wir doch alle Fehler", findet der 55-Jährige.

Auf manche Entscheidungen, die er in seinem Leben getroffen hat, sei er nicht stolz, gibt der Ex-Mann von Angelina Jolie zu. "Trotzdem weiß ich sie zu schätzen, denn sie haben mich an eine Weisheit herangeführt, die mir einige Türen geöffnet hat." Nachdem er das erkannte, habe er sich selbst vergeben können, sagt Pitt.

Emotionaler Brad Pitt

"Ich weine bei jeder Gelegenheit, ich finde alles um mich herum unheimlich bewegend", offenbart Hopkins derweil im Verlauf des Interviews - ganz im Gegensatz zu Pitt: "Ich bin dafür bekannt, nie zu weinen", sagt der 55-Jährige - "Ich habe 20 Jahre nicht geweint". Jedoch habe er festgestellt, dass er in letzter Zeit durchaus emotionaler geworden sei. "Meine Kinder lösen Gefühle in mir aus, meine Freunde ebenso und sogar die Nachrichten bewegen mich, ich glaube das ist ein gutes Zeichen", findet Pitt.

"Man muss ja nicht nur aus Trauer weinen," stimmt Hopkins ihm zu, "manchmal darf man auch einfach weinen, weil das Leben großartig ist."

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