Boris Johnson meldet sich nach Covid-19-Erkrankung zurück

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich nach überstandener Covid-19-Erkrankung mit einem eindringlichen Appell zurückgemeldet.
| (stk/spot)
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Boris Johnson bei seiner Rede in der 10 Downing Street.
imago images/Vedat Xhymshiti Boris Johnson bei seiner Rede in der 10 Downing Street.

Boris Johnson (55) hat am heutigen Montag (27. April) erstmals seit seiner überstandenen Covid-19-Erkrankung wieder einen offiziellen Termin wahrgenommen. Bei seinem Comeback hielt der britische Premierminister eine Rede außerhalb seines Amtssitzes in der 10 Downing Street in London. Dabei appellierte er an alle Briten, sich weiterhin an den verhängten Beschränkungen gegen die Corona-Pandemie zu halten.

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Ihm sei klar, so Johnson, dass das massive Auswirkungen auf die Wirtschaft habe. Doch man befinde sich derzeit "im Moment des größtmöglichen Risikos" und müsse um jeden Preis verhindern, dass es zu einer zweiten Infektionswelle kommt. In Großbritannien sind etwa genauso viele Menschen erkrankt wie in Deutschland (etwa 150.000). Jedoch liegt die Zahl der Todesfälle mit mehr als 20.000 dort weitaus höher als hierzulande (rund 5.800). Am 7. Mai wolle sich Johnson dann mit seiner Regierung über etwaige Lockerungen beratschlagen.

Johnson musste Anfang April für mehrere Tage auf der Intensivstation des St. Thomas' Krankenhauses in London behandelt werden, nachdem er an Covid-19 erkrankt war und sich sein Zustand verschlechtert hatte.

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