Bitteres Geständnis von Maria Furtwängler: "Sehe alles andere Tolle nicht mehr"
Maria Furtwängler (59) steht seit jungen Jahren vor der Kamera. Als Schauspielerin brillierte sie in zahlreichen Filmen und Serien, kennt jedoch auch die Schattenseiten der Branche. In einem Interview kommt sie jetzt auf den Schönheitsdruck zu sprechen, der auf Frauen in der Öffentlichkeit lastet – und gewährt auch ehrliche Einblicke in ihr Selbstbild.
Maria Furtwängler: "Mit dem Älterwerden konfrontiert"
Man fühlt sich nicht jeden Tag gleichermaßen wohl in seiner Haut. Dieses Gefühl kennen viele Menschen, unter anderem auch Promis wie Maria Furtwängler: "Mal bin ich sehr zufrieden mit mir und dann wieder denke ich: Oje, wie sieht denn jetzt der Hals aus?", gesteht sie nun in der "Gesund leben"-Ausgabe von "freundin". "Und dann gucke ich natürlich auch nur noch da drauf und sehe alles andere Tolle nicht mehr."
Dabei spiele natürlich auch ihr Beruf eine wichtige Rolle – immerhin zeigt sie sich regelmäßig in Nahaufnahme vor einem Millionenpublikum. "Als Schauspielerin wird man tatsächlich immerzu auf schonungslose Weise mit dem Älterwerden konfrontiert", so die 59-Jährige ehrlich. "Das ist hart."

"Man sieht ihre Falten": Maria Furtwängler über positive Entwicklung
Auch wenn die Schauspielerin über die Schonungslosigkeit ihrer Branche spricht, könne sie inzwischen eine positive Entwicklung beobachten: "Gleichzeitig gibt es immer mehr Frauen, die ich sehr bewundere, die auf der Leinwand altern dürfen – Gillian Anderson oder Meryl Streep zum Beispiel", so Furtwängler. "Man sieht ihre Falten, man sieht ihr Leben im Gesicht und denkt: Die hat was erlebt, der traue ich was zu."
Für die 59-Jährige bestand in dieser Sache bislang ein großes Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern: "Bei Männern war das schon immer so, dass man Falten mit Weisheit und Kompetenz verbunden hat." Doch Maria Furtwängler zeigt sich optimistisch: "Ich glaube, langsam ändert sich unser Blick auf Frauen – oder zumindest mein Blick ändert sich. Ich weiß nicht, ob junge Menschen das auch so sehen", so die Münchnerin.
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