"Bill Kaulitz der 80er": Thomas Anders blickt auf seinen Look zurück

Mit seinem androgynen Look sorgte Thomas Anders in den Achtzigerjahren für Aufsehen. In der Sendung "MusikerGrillen" blickt der Sänger auf diese Zeit zurück und zieht dabei einen Vergleich zu Bill Kaulitz. Auch sein Verhältnis zu Dieter Bohlen kommt zur Sprache.
(ae/spot) |
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare
lädt ... nicht eingeloggt
Teilen  AZ als Quelle bevorzugen
Dieter Bohlen (l.) und Thomas Anders bildeten das erfolgreiche Duo Modern Talking - und sorgten nicht nur mit ihrer Musik für Aufsehen.
Dieter Bohlen (l.) und Thomas Anders bildeten das erfolgreiche Duo Modern Talking - und sorgten nicht nur mit ihrer Musik für Aufsehen. © IMAGO/Berlinfoto

Thomas Anders (63) zieht eine Parallele zwischen seinem früheren Ich und Tokio-Hotel-Frontmann Bill Kaulitz (37). In der Talksendung "MusikerGrillen" des Fernsehsenders Welt und dem Musikmagazin "Rolling Stone" erinnert sich der Sänger an die Aufregung um sein androgynes Auftreten in den Achtzigerjahren (24. Oktober, 15:00 Uhr auf Welt).

"Vom Musikalischen war es nicht rebellisch", blickt er auf seine Zeit bei Modern Talking an der Seite von Dieter Bohlen (72) zurück. "Bei der Optik wurde ein bisschen herumgespielt. So ein bisschen war das Bill Kaulitz der 80er", erzählt Anders in der Sendung, wie vorab in einer Pressemitteilung bekannt gegeben wurde.

"Die Nation hat sich darüber aufgeregt"

Mit seinem auffälligen Look war Anders damals allerdings nicht allein: "Die Nation hat sich darüber aufgeregt: die langen Haare, Lipgloss und so etwas. Das war aber die Zeit, in der sich sehr viele Künstler androgyn gegeben haben. Man hat sich geschminkt. Duran Duran, von Boy George wollen wir gar nicht reden. Die Männer fingen damals an, mit Kajal zu hantieren."

Gemessen werde in Deutschland allerdings mit zweierlei Maß, findet der Sänger. "Alles, was aus dem Ausland kommt, hat bei uns sowieso den Freifahrtschein und ist irgendwie cool. Aber wenn es ein Deutscher macht, dann ist das plötzlich etwas Hochinteressantes."

Er selbst hat mit seinem damaligen Aussehen kein Problem. Schließlich wäre er "ohne diesen Typen von früher" heute nicht der, "der hier steht".

Mit Dieter Bohlen funktionierte es im Studio, aber nicht im Leben

Deutlich nüchterner fällt sein Blick auf das Verhältnis zu Modern-Talking-Kollege Dieter Bohlen aus. Musikalisch habe die Zusammenarbeit funktioniert, eine enge Freundschaft sei daraus jedoch nie entstanden. "Natürlich gab es ganz entspannte Momente, in denen man abends zusammensaß und lachte. Am besten verstanden haben wir uns im Studio, wenn es um die Musik ging." Sie seien im Leben aber sehr unterschiedlich und hätten verschiedene Auffassungen. "Und da hat es einfach nicht funktioniert."

Gefeiert wurde trotzdem, etwa bei Auszeichnungen. "Wir haben gefeiert, wenn wir eine Goldene Schallplatte verliehen bekommen haben. Man hat sich zusammen gefreut, logisch. Aber danach ist jeder wieder seinen Weg gegangen."

Das finde er aber "gar nicht so dramatisch". Denn: "Das gibt es ganz oft, auch bei Künstlern. Wie viele Bands erklären in ihren Biografien, dass sie beruflich top funktionierten, aber jeder eine andere Lebenseinstellung hatte."

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Agentur spot on news. Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an info@spot-on-news.de

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
 
Noch keine Kommentare vorhanden.
merken
Nicht mehr merken
X

Sie haben den Inhalt der Merkliste hinzugefügt.