Besuchs-Verbot verhängt: Fritz Wepper darf Ehefrau nicht mehr sehen

Vergessen wir in der vierten Welle erneut die Kranken und Alten? Susanne Kellermann darf, trotz Booster-Impfung, nicht zu ihrem Ehemann. Fritz Wepper ist derzeit auf einer sensiblen Station in einer Reha-Klinik.
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Fritz Wepper mit Susanne Kellermann und Tochter Filippa
Fritz Wepper mit Susanne Kellermann und Tochter Filippa © BrauerPhotos

Im Oktober 2021 sprach Noch-Kanzlerin Angela Merkel über den "schwächsten Moment der Pandemiebekämpfung“, als man im Winter 2020/2021 die Alten und Kranken alleine gelassen hat. Der "SZ" sagte sie: "Damals waren die Tests vorhanden. Und dennoch wurde in den Alten- und Pflegeheimen zu wenig getestet. Ich habe noch persönlich versucht, das um Weihnachten herum in Telefongesprächen mit örtlich Verantwortlichen zu forcieren. Wir haben die Tests kostenlos bereitgestellt und auch die Personalkosten übernommen. Trotzdem hat es zu lange gedauert, bis das in den Pflegeheimen umgesetzt war." Wiederholt sich jetzt dieser Corona-Fehler der Regierung?

Fritz Wepper: Ehefrau Susanne darf ihn nicht treffen

Susanne Kellermann, die Ehefrau von Schauspieler Fritz Wepper (80), ist von den aktuell geltenden Auflagen direkt betroffen. Die 47-Jährige kann ihren geliebten Ehemann nicht einmal innig in den Arm nehmen.

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Wepper, der sich nach einer Krebs-OP in einer Reha-Klinik erholt, darf keinen Besuch empfangen. Seine Station ist wegen der pandemischen Lage abgeriegelt. Der sensible Trakt von Wepper ist von der 2G+-Regelung ausgenommen. Selbst an der freien Luft darf Wepper seine Susanne nicht treffen oder herzen – trotz Booster-Impfung. 

Fritz Wepper wird im Dezember entlassen

Susanne Kellermann zu "Bild": "Es ist traurig, dass es wieder so weit gekommen ist, dass kranke und alte Menschen ihre Angehörigen nicht sehen können. Das ist eine Katastrophe, die man verhindern hätte müssen." Sie freut sich aber schon auf Dezember. Dann darf Wepper die Klinik verlassen. "Es ist unglaublich, mit welcher Kraft er sich zurückgekämpft hat."

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