"Bergdoktor"-Star Ronja Forcher: "Es ging nie ums Abnehmen"
Neben den Dreharbeiten zur Jubiläumsstaffel beschäftigt "Bergdoktor"-Fans derzeit noch ein anderes Thema: Ronja Forchers (30) Gewichtsverlust. Bei "Servus München", der Filmfestparty von Bavaria Studios & Bavaria Fiction, stellt die Schauspielerin erneut klar, dass ihre rund 14 Kilo Gewichtsabnahme nichts mit der derzeit viel diskutierten Abnehmspritze zu tun haben. Auf die Frage, ob hinter ihrer Veränderung eine solche Spritze stecke, antwortet sie knapp und eindeutig: "Nein."
Vielmehr sei die Veränderung das Ergebnis eines bewussteren Lebensstils mit gesunder Ernährung, regelmäßiger Bewegung, Krafttraining und festen Routinen wie häufigen Saunagängen.
Ronja Forcher: "Ich mochte meine frühere Version auch"
Trotzdem fühlt sich der beliebte Serienstar mit den ständigen Fragen nicht immer wohl. "Ich verstehe natürlich, das Äußere ist etwas, das auffällt", sagt sie. "Aber ich tue mir immer noch schwer damit, darauf angesprochen zu werden." Besonders ein Gedanke beschäftige sie dabei: "Manchmal empfinde ich das als eine Beleidigung meiner früheren Version, weil ich meine frühere Version auch sehr gern gemocht habe."
Die Diskussion um mögliche Abnehmspritzen könne sie zwar nachvollziehen, schließlich werde derzeit häufig darüber spekuliert. Dennoch wünsche sie sich einen differenzierteren Blick auf Veränderungen des Körpers.
Möglichst schlank zu sein, war nicht das Ziel
Die Veränderung sei ohnehin nicht mit dem Ziel erfolgt, möglichst schlank zu werden. "Die Abnahme, die ist mir auch so ein bisschen passiert", sagt Forcher. Vielmehr habe sich ihr Blick auf ihre Gesundheit verändert. "Vor allem jetzt mit den Dreißigern will ich meine Gesundheit sehr in den Vordergrund stellen. Es wird mir klar, dass es ein Geschenk ist, gesund alt zu werden", erklärt sie. Heute gehe es ihr beim Sport nicht mehr um Äußerlichkeiten, sondern darum, "stark zu werden, gesunde Knochen zu bekommen und das Herz gesund zu halten". "Dann ist es natürlich passiert, dass man auch Gewicht verliert, wenn man sein Leben etwas ändert."
Dass dabei auch die Pfunde purzelten, sei eher eine Begleiterscheinung gewesen. Die Diskussion darüber zeige ihr aber, dass auch sie selbst noch dazulerne. "Da kann ich noch ganz viel wachsen", sagt sie über die Begegnungen mit Fans.
Dreharbeiten zur 20. Staffel
Im Mittelpunkt steht für die 30-Jährige derzeit aber auch die Arbeit vor der Kamera. Die Dreharbeiten zur 20. Staffel von "Der Bergdoktor" laufen bereits - und für Ronja Forcher verspricht das Jubiläum große Emotionen. Sie macht Lust auf die neuen Folgen und verrät: "Die Drehbücher sind bis jetzt schon ein echter Knüller. Ich habe schon bei Folge eins total geweint."
Seit April steht das Ensemble für die Jubiläumsstaffel vor der Kamera. Eine spektakuläre Überraschung wolle sie zwar nicht versprechen. "Soweit ich weiß, gibt's keine besondere Überraschung, aber wir geben uns natürlich besonders viel Mühe", sagt die österreichische Schauspielerin. Umso bewegender seien die Geschichten geworden: "Es wird rührend."
Besonders beeindruckt hat die 30-Jährige die Zusammenarbeit mit Schauspieler Benjamin Rauhe (24), der mit dem Down-Syndrom geboren wurde und in der ersten Folge zu sehen sein wird. "Er und seine Art zu arbeiten haben mich echt bewegt und inspiriert. Es war toll, mit ihm zu arbeiten", erzählt sie.
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