Befragung im Juni: Bill Gates soll zu Epstein aussagen

In rund zwei Monaten soll Bill Gates offenbar zu Jeffrey Epstein befragt werden. Er habe keine illegalen Dinge beobachtet, wolle aber helfen, heißt es in einem Statement.
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Bill Gates soll die Gelegenheit begrüßen, vor einem Ausschuss zu Epstein aussagen zu können.
Bill Gates soll die Gelegenheit begrüßen, vor einem Ausschuss zu Epstein aussagen zu können. © imago images/TT/Stefan Jerrevang

Im Rahmen einer Untersuchung des Skandals um den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) soll auch Bill Gates (70) befragt werden. Der Microsoft-Mitgründer wird voraussichtlich am 10. Juni vor einem Ausschuss von US-Abgeordneten aussagen. Das berichten mehrere US-Medien wie "CBS News" und "CNBC" übereinstimmend unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

Gates "begrüße die Gelegenheit, vor dem Ausschuss zu erscheinen", heißt es unter Berufung auf ein Statement eines Sprechers des Unternehmers. Der 70-Jährige sei demzufolge "niemals Zeuge von Epsteins illegalen Handlungen oder daran beteiligt" gewesen. Bill Gates wolle jedoch die Fragen des Ausschusses beantworten, "um dessen wichtige Arbeit zu unterstützen".

Bill Gates: Gespräche mit Epstein und Affären

In der Vergangenheit war Gates mehrfach mit Epstein in Verbindung gebracht worden. Im Oktober 2019 berichtete die "New York Times", dass es mehrere Treffen des Milliardärs mit Epstein gegeben habe. Das "Wall Street Journal" (WSJ) schrieb wenige Jahre später, dass jener damit gedroht haben könnte, eine Affäre von Gates mit einer russischen Bridge-Spielerin aufzudecken. Der Microsoft-Mitgründer ließ ausrichten, dass es um philanthropische Belange bei den Treffen gegangen sei. Gates bezeichnete die Treffen Anfang 2025 ebenfalls im Gespräch mit WSJ als "großen Fehler".

In Anfang des Jahres 2026 neu veröffentlichten Akten entsteht ebenfalls der Eindruck, dass Epstein Gates aufgrund außerehelicher Affären erpressen wollte. Laut einem Vertreter der Gates Foundation zeigten die "komplett absurden und vollkommen falschen Behauptungen" eines "erwiesenen, verärgerten Lügners" nur, dass Epstein angeblich frustriert darüber gewesen sei, keine Beziehung zu Gates gehabt zu haben.

"Ich hatte Affären, eine mit einer russischen Bridge-Spielerin, die ich bei Bridge-Veranstaltungen getroffen hatte, und eine mit einer russischen Kernphysikerin, die ich durch geschäftliche Aktivitäten kennengelernt hatte", erzählte er später Mitarbeitern der Gates Foundation laut eines WSJ-Berichts aus dem Februar. "Ich habe nichts Illegales getan. Ich habe nichts Illegales gesehen", habe Gates dabei ebenfalls zum Ausdruck gebracht. Er habe nie Zeit mit Opfern, "den Frauen in seinem Umfeld", verbracht. Zeit mit Epstein zu verbringen, sei "ein riesiger Fehler" gewesen.

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