Bayerischer Kabarettpreis: Helge Schneider, Luise Kinseher & Katzendildos

Ein Niederbayer gewinnt in diesem Jahr den Hauptpreis beim Bayerischen Kabarettpreis. Aber auch Altbebekannte gehen nicht leer aus. Über "Katzendildos" wird im Münchner Lustspielhaus ebenfalls gesprochen.
| AZ/dpa
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Claus von Wagner und Hazel Brugger
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Helge Schneider
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Friedrich von Thun
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Luise Kinseher, Michael Altinger und Alexander Liegl
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Georg Ringsgwandl
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Helge Schneider
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Max von Thun und Friedrich von Thun
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Helge Schneider
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Max von Thun und Maxi Schafroth
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Max von Thun
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Michael Altinger, Hazel Brugger, Helge Schneider, Maxi Schafroth
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München - Michael Altinger ist am Montagabend im Münchner Lustspielhaus als Hauptpreisträger mit dem Bayerischen Kabarettpreis ausgezeichnet worden. Der Kabarettist aus Niederbayern gab auf der Bühne seine Bewerbung für den nächstjährigen Bayerischen Kabarettpreis zum Besten, dann in der Musiksparte - in Form eines kurzen Liedtextes: "Ich fand im Schwimmbad ein nasses Grab, weil ich Beckenbodengymnastik falsch verstanden hab." Kabarettist Alfred Dorfer führte als Moderator durch den Abend - und auch Helge Schneider ist um einen Preis reicher.

Der diesjährige Senkrechtstarter-Preis ging an die Schweizer Komikerin Hazel Brugger. Die Schweizerin nutzte ihre Danksagung für ein Plädoyer für mehr "Vorderfotzigkeit statt Hinterfotzigkeit". Sie bestelle im Netz stets Gegenteiliges, um den Algorithmus in die Irre zu führen: "Eine sechsbändige Stalinbiografie und gleichzeitig ein bluetoothgesteuerter Katzendildo."

Ehrenpreis für Helge Schneider

Der Schauspieler Max von Thun hielt die Laudatio in der Kategorie Musikpreis auf den Musikkabarettisten und Schauspieler Maxi Schafroth. Er würdigte Schafroth für seine vielseitigen Rollen - etwa als Dragqueen und ESC-Gewinnerin Conchita Wurst beim Nockherbergsingspiel - als stets überraschend, besonders authentisch und einzigartig.

Der diesjährige Ehrenpreis ging an den Komiker und Musiker Helge Schneider. In seiner Laudatio würdigte der Musiker und Kabarettist Georg Ringsgwandl Helge Schneider als "Schöpfer einer ganz eigenen Kunstform, als irrsinnig lustig" und als virtuosen Bühnenkünstler, der sich selbst nicht zu ernst nehme.

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