Barry Keoghan: Schauspielstar hat große Probleme mit Hass im Netz

Er hat eine "unglaubliche Fanbase", trotzdem muss sich Barry Keoghan (33) im Internet auch mit sehr viel Hass herumschlagen. Das erzählt der irische Schauspieler, unter anderem bekannt für die Filme "Saltburn" und "The Banshees of Inisherin", im Gespräch mit dem Radionetzwerk Sirius XM.
Keoghan fühle sich gesegnet, dass "die Menschen da draußen so reizend" mit ihm umgehen. Er liebe es etwa, direkt mit Fans zu sprechen und deren Fragen zu beantworten. Aber es gebe auch eine "fiese Seite". Im Internet muss er viele Kommentare lesen, in denen sich andere Personen etwa oft negativ zu seinem Aussehen äußern.
Barry Keoghan: "Das hat dazu geführt, dass ich mich zurückgezogen habe"
Der Schauspieler treibe sich nicht mehr so viel im Internet herum, aber er sei immer noch ein "neugieriger Mensch". Wenn er beispielsweise ein Event besucht, wolle er auch sehen, wie das Ganze aufgenommen wird. "Im Internet gibt es eine Menge Hass", berichtet Keoghan. "Es ist eine Menge Missbrauch bezüglich meines Aussehens. [...] Das hat dazu geführt, dass ich mich zurückgezogen habe, dass ich mich ganz in mich selbst zurückgezogen habe und keine Orte mehr besuchen und nicht mehr nach draußen gehen möchte."
"Es wird ein Problem", erzählt Keoghan weiter. Er verstecke sich bereits regelrecht. Der Schauspieler befürchtet zudem, dass sich dies alles auf seine Karriere auswirken könnte: "Wenn das in deine Kunst eindringt, wird es zum Problem, denn dann willst du gar nicht mehr auf der Leinwand auftreten." Außerdem fragt sich der Ire, wie sein junger Sohn Brando einmal darauf reagieren wird. Für ihn sei es "enttäuschend, dass mein kleiner Junge das alles lesen muss, wenn er älter wird".
"Sollte kein Mensch jemals lesen müssen"
Im Dezember 2024 teilte er auf der Plattform X mit, dass es zu diesem Zeitpunkt so schlimm wurde, dass er sich äußern müsse. Er habe sich gezwungen gesehen, seinen Instagram-Account zu deaktivieren, "weil ich nicht länger zulassen kann, dass dieses Zeug von meiner Familie und meiner Arbeit ablenkt. Die Nachrichten, die ich erhalten habe, sollte kein Mensch jemals lesen müssen." Er habe "absolute Lügen, Hass, ekelhafte Kommentare über mein Aussehen, meinen Charakter, wie ich als Elternteil bin und alles andere Unmenschliche, das man sich vorstellen kann", gelesen. Sogar seine Mutter werde in die Behauptungen mit reingezogen, seine Großmutter und sein Sohn würden belästigt.