Barbara Schöneberger rechnet mit Mutterrolle ab: "Hat mich genervt"

Barbara Schöneberger (52) hat einen Sohn (*2010) und eine Tochter (*2013), die sie aus dem Fokus der Öffentlichkeit hält. Hin und wieder spricht sie über ihr Leben als zweifache Mutter. So auch jetzt: Schöneberger blickt auf die Zeit, als ihre Kinder noch ganz klein waren – den Austausch mit anderen Müttern hat sie dabei jedoch nicht in bester Erinnerung.
Barbara Schöneberger ehrlich: "Eine fürchterliche Zeit"
Barbara Schöneberger und Maite Kelly (46) haben nicht nur die blonde Haarfarbe gemeinsam, sondern auch ihre Mutterrolle. Im Podcast "Mit den Waffeln einer Frau" erinnern sich die beiden an die Kommunikation mit anderen Mamas zurück, als ihre Kinder im Kleinkindalter waren. "Das ist eine fürchterliche Zeit eigentlich", findet Schöneberger. "Ich hätte selber gar nicht gedacht, dass so viel Vergleich in mir steckt."
Denn die Moderatorin weiß noch genau, welche Fragen damals auf dem Spielplatz gestellt wurden: "Ach, ihr stillt noch? Oder: Ach, der hat noch einen Schnuller?" Ehrlich gibt Schöneberger zu, sich den ewigen Vergleichen damals hingegeben zu haben: "Man kann sich dem auch nicht entziehen, ich hab da auch mitgemacht irgendwie und hab mich immer über die anderen aufgeregt."
"Extra dagegen gestellt": Barbara Schöneberger über Mutterrolle
Barbara Schöneberger findet: "Jede wollte die beste, aber zugleich auch coolste Mutter sein." Sie selbst habe versucht, die Dinge gelassen zu nehmen und sich immer wieder zu sagen: "Das überleben die schon und bloß nicht so aufgeregt sein, wenn die mal bluten und so." Und doch habe sie sich trotzdem mit anderen Muttis verglichen, die zu jeder Zeit Desinfektionsspray im Gepäck hatten.

"Ich hatte auch nie Taschentücher", erinnert sich Schöneberger. "Aber ich habe es dann kultiviert, keine Feuchttücher in der Tasche zu haben, während die anderen in sechs Geruchsunterschieden irgendwelche Feuchttücher dabei hatten. Für sensible Haut. Ja ja, da habe ich mich extra total dagegen gestellt, aber ich habe mich auch positioniert, [das] hat mich auch an mir selber genervt."
Für Maite Kelly ist klar, dass das vor allem der Unsicherheit geschuldet war, die man noch beim ersten Kind verspürt. Mit jedem weiteren Spross würde diese aber nachlassen. "Ich wünschte, ich hätte vier Kinder gekriegt", meint Barbara Schöneberger daraufhin. "Dann hätte ich einfach sagen können, das kommt schon von alleine nach Hause, vom Kindergarten, wird sich alles finden."