Backen und Sport: So verbringt Peter Kloeppel seinen TV-Ruhestand in den USA

"RTL aktuell" und Peter Kloeppel - das war 32 Jahre lang nicht voneinander zu trennen. Doch nach mehr als 4.500 Sendungen war im August 2024 Schluss. Seinen TV-Ruhestand genießt Kloeppel jedoch nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Öffentlich, wie jüngst bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises, zeigt sich der 67-Jährige hingegen nur noch selten. "Wir sind ungefähr ein Drittel des Jahres in Deutschland und zwei Drittel in den USA", berichtete Kloeppel nun im Interview mit "Bild".
Vor allem dann, wenn es in Deutschland kühler wird, verschlägt es Kloeppel mit seiner Ehefrau Carol nach Florida. "Meine Frau habe ich immer an meiner Seite. Das ist das Allerbeste", schwärmte er von seiner besseren Hälfte. Gemeinsam treibt das Paar viel Sport. "Ich spiele viel Tennis, immer wieder mal auch Golf, und ich gehe laufen", verriet Kloeppel. Abgesehen davon eint das Paar die Liebe zu gutem Essen. "Wir kochen zusammen, am liebsten italienische Pasta, backen und treffen uns mit Freunden."
Peter Kloeppel bekennt Affinität zum Dschungelcamp
Nach Jahrzehnten mit vollem Terminkalender bilanzierte Peter Kloeppel nun zufrieden: "Wir haben das Leben, das man sich immer vorstellt, wenn man viel gearbeitet hat. Dass man tief in den Sechzigern auch mal ein bisschen ruhiger treten kann." Dazu gehört es auch, hin und wieder den Fernseher einzuschalten. Auch dort es geht es laut Kloeppel oft sportlich zu bei Golf- und Tennisturnieren. Doch auch ein anderes Format hat es Kloeppel angetan: "Wenn wir in Deutschland sind, gucken wir auch gerne mal in den Dschungel rein."
In Deutschland gehört zudem "RTL aktuell" zur täglichen Routine des einstigen Moderators - wenn auch nur aus Zuschauerperspektive. "Ich hoffe, den Job des TV-Anchors gibt es noch sehr, sehr, sehr lange. Weil ich fest davon ausgehe, dass wir Menschen brauchen, die Fernsehen machen, und nicht Avatare", warf Peter Kloeppel auch einen Blick in die Zukunft. Hinsichtlich der rasanten technischen Entwicklung bekannte der 67-Jährige: "Das Einschätzungs- und Einfühlungsvermögen. Das kann tatsächlich nur ein Mensch."