Aus Jennifer Hudson wird Winnie Mandela

«Dies ist ein wichtiger Teil der Geschichte», sagt Schauspielerin Hudson über das Leben der südafrikanischen Politikerin Mandela. Bald wird sie es auf der Leinwand nachspielen - inklusive der Skandale.
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Spielt Mandela: Hudson
dpa Spielt Mandela: Hudson

«Dies ist ein wichtiger Teil der Geschichte», sagt Schauspielerin Hudson über das Leben der südafrikanischen Politikerin Mandela. Bald wird sie es auf der Leinwand nachspielen - inklusive der Skandale.

Zunächst wurde sie als Gewinnerin einer Casting-Show bekannt, dann brillierte sie im Film «Dreamgirls» als Sängerin und erhielt einen Oscar für diese Rolle. Bald steht Jennifer Hudson für das nächste Projekt vor der Kamera, in dem sie wieder eine prominente Frau darstellt: In der Filmbiographie «Winnie» spielt die US-Amerikanerin die Rolle der südafrikanischen Politikerin Winnie Mandela.

Der Streifen will das schlagzeilenreiche Leben der Ex-Frau des südafrikanischen Freiheitshelden und ersten schwarzen Präsidenten, Nelson Mandela, aufzeichnen. Wie das US-Branchenblatt «Variety» am Mittwoch berichtete, wird der südafrikanische Regisseur Darrell J. Roodt («Yesterday», «Sarafina!») Ende Mai in seiner Heimat mit den Dreharbeiten beginnen. Als Vorlage dient das Buch «Winnie Mandela: A Life» von Anne Marie du Preez Bezdrob. Die am 26. September 1934 geborene Winnie Madikizela-Mandela kämpfte vor allem während der 27-jährigen Haftzeit ihres Mannes gegen die weiße Apartheid-Regierung in Südafrika. Die einst als «Mutter der Nation» bejubelte Politikerin war später als Skandal-Diva und Betrügerin verschrien. 1991 wurde sie wegen Entführung und Beihilfe zur Körperverletzung von vier schwarzen Jugendlichen zu sechs Jahren Haft verurteilt, kam in der Berufung aber mit einer Geldstrafe davon. Nelson Mandela trennte sich 1992 von ihr und ließ sich 1996 scheiden. Das Drehbuch habe sie sehr bewegt, sagte Hudson über ihre Rollenwahl. «Dies ist ein wichtiger Teil der Geschichte, der erzählt werden muss». Hudson soll auch das Titellied des Films selbst singen, heißt es. Zuletzt war Hudson eher wegen Ereignissen in ihrem Privatleben in den Schlagzeilen zu finden: Ihr Schwager steht im Verdacht, Hudsons Mutter und Neffen umgebracht zu haben. Ein Jahr nach den Morden wurde Hudson Mutter. (dpa/nz)

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