Auftritt mit seiner Familie: Alan Ritchson zeigt nackten Oberkörper

Alan Ritchson (43) hat auf dem roten Teppich reichlich Haut gezeigt. Bei der New Yorker Premiere seines Films "Motor City" erschien der "Reacher"-Star am Montag in einem olivgrünen Cordanzug und verzichtete darunter auf ein Hemd.
Der tief ausgeschnittene Anzug gab den Blick auf seinen tätowierten Oberkörper und eine lange Silberkette frei. Dazu trug Ritchson Diamantstecker. Begleitet wurde er von seiner Ehefrau Catherine, die in einem seidig schimmernden, weinroten Jumpsuit erschien. Auch die drei gemeinsamen Söhne Calem (13), Edan (12) und Amory (10) waren dabei und trugen Sakkos zu weißen Hemden.
Ritchson und seine Frau sind seit 2006 verheiratet, kennengelernt haben sie sich laut "People" in einem Ballettkurs. Seit 2023 reist die fünfköpfige Familie gemeinsam zu den Dreharbeiten des Schauspielers. Dafür verkaufte das Paar sein Haus in Florida. Seither lebt die Familie vorübergehend in Hotels und Ferienwohnungen.
Wie eng das Verhältnis zu seinen Kindern ist, lässt sich auch an Ritchsons Haut ablesen. Für jeden seiner Söhne trägt er ein eigenes Tattoo: eine Taube für Calem, eine abstrakte Flamme für Edan und ein Wappen mit Schwert und Schild für Amory.
Die Familie zeigte sich in New York bestens gelaunt. Ritchson ist in seiner Rolle in "Motor City" kaum wiederzuerkennen. In der "Late Night With Seth Meyers" erklärte er zu einem Bild seines Looks mit langen Haaren und Bart, dass seine Kinder "diesen Typen lieber mögen. Sie sagen: 'Können wir unseren anderen Vater haben. Der ist viel cooler'", witzelte Ritchson.
Streit mit dem Nachbarn
Der gemeinsame Auftritt folgt wenige Monate nach einem Vorfall, der für Schlagzeilen gesorgt hatte. Im März soll Ritchson bei einer Motorradtour mit zwei seiner Söhne mit seinem Nachbarn aneinandergeraten sein und diesen geschlagen haben, während seine Kinder zusahen. Auslöser soll die Bitte des Nachbarn gewesen sein, langsamer durch die Nachbarschaft zu fahren.
Die Polizei in Tennessee stufte Ritchsons Verhalten nach Prüfung der Beweise als Notwehr ein und schloss den Fall. "Nach Auswertung der verfügbaren Beweise, darunter Videomaterial und Zeugenaussagen, kamen die Behörden zu dem Schluss, dass keine strafrechtliche Verfolgung erfolgt", teilte die Polizei mit. Ein möglicher Vorwurf der fahrlässigen Gefährdung sei zwar erwogen, aber nicht weiterverfolgt worden.