Audi-Generation-Award: Hier spielt die Zukunftsmusik

Der Autohersteller Audi vergibt im Bayerischen Hof zum dritten Mal seinen „Generation Award“ an junge Nachwuchsstars – obwohl sich auch andere Talente redlich mühen
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Oliver Pocher und Sandy Meyer-Wölden
dpa Oliver Pocher und Sandy Meyer-Wölden

Der Autohersteller Audi vergibt im Bayerischen Hof zum dritten Mal seinen „Generation Award“ an junge Nachwuchsstars – obwohl sich auch andere Talente redlich mühen

Spaßvögelchen und Ex-Harald-Schmidt-Adlatus Oliver Pocher geht leer aus. Dabei ist sein Beitrag zur „Nacht der Generationen“ in Form der schwangeren Schmuckdesignerin Sandy Meyer-Wölden doch für jedermann sichtbar. „Ich lebe etwas zurückgezogener als früher und konzentriere mich voll auf die Mutterrolle“, behauptet die einfach mal. Tatsächlich hat sich das „Multitalent“ (sandymeyerwoelden.de) für seine Verhältnisse nahezu völlig ins Privatleben zurückgezogen, führt fast ein Eremiten-Dasein – und nimmt am Samstag deshalb auch nur an zwei Partys teil: Um 18.45 Uhr tritt Meyer-Wölden bei der sechsten „McDonald’s Fundraising Gala“ in Berlin (in Schwarz) in Erscheinung, hetzt gegen 20 Uhr zum Flughafen und taucht um 23.30 Uhr (in Rot) im Münchner Hotel „Bayerischer Hof“ auf, in dem Audi den dritten „Generation Award“ vergibt.

Der geht trotz des zu würdigenden Einsatzes an andere: zum Beispiel die Schauspielerin Hannah Herzsprung, deren verdiente Laudatio Kollege Jan Josef Liefers hält: „Ich war traurig, als Romy Schneider starb, weil ich dachte, dass da nie wieder was Vergleichbares kommt. Aber du hast mir wieder Hoffnung gegeben“, formuliert er und rührt die Geehrte zu Tränen. „Auch wenn ich schon einige Preise bekommen habe, so haut mich das jedes Mal um“, sagt die Münchnerin.

In der Kategorie Musik erhält Stefanie Heinzmann die Auszeichnung, jene Sängerin mit dem unspektakulären Namen und der spektakulären Stimme, entdeckt von Stefan Raab. Schade eigentlich, dass ihr Lächeln durch die Mundpiercings immer etwas gequält wirkt.

Die Preisträger „International“ melden sich nur per Videobotschaft: Es sind die Tokio-Hoteliers Bill und Tom Kaulitz, von denen Ersterer rein optisch bizarrerweise immer mehr dem späten Michael Jackson ähnelt.

Dann punktet Pisten-Prinzessin Maria Riesch im Bereich „Sport“ – und vermisst trotzdem etwas: „Ich hätte nichts dagegen, wenn der richtige Mann endlich mal kommen würde“, gibt sie im engeren Kreis bekannt – er dürfe auch ruhig einen „kleinen Bierbauch“ haben. Ebenfalls suchend wirkt Ex-Dschungelcamp-Insassin und Neu-Single Gundis Zambo mit Schlitz und offener Flanke.

Außerdem unter den 400 Gästen von Philip Greffenius und Audi-Mann Michael Renz: Willy Bogner mit Ehefrau Sonia (von Oliver Pocher flegelhaft angegangen, als er für ein Bussi zu ihr an den Platz kam und anschließend auf der Bühne von einem „Zungenkuss“ phantasierte), Erwin Huber, Star-Friseur Wolfgang Lippert und Top-Stylist Gianni di Franca vom neuen Salon „L2“, Leslie Mandoki (zum Glück gab's Dschingis Khans Leibspeise Tartar), Jörg Wontorra, Generationenforscher Martin Krug mit Verena Kerth, Eva Habermann und Ludwig Hacker (das schönste Paar des Abends), Katrin Müller-Hohenstein (souverän und charmant moderierend), Susanne Wiebe und der tapfere Karsten Speck.

Timo Lokoschat

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