Auch Papst Leos Bruder Louis Prevost kämpft gegen den Krebs

Bei Papst Leo XIV. (71) wurde am Dienstag in der römischen Gemelli-Klinik der untere Lappen des rechten Lungenflügels entfernt. Die Untersuchung habe ein "Lungenadenokarzinom" ergeben, teilte der Vatikan mit. Wie im Rahmen der Lungenkrebserkrankung des Oberhaupts der römisch-katholischen Kirche bekannt wird, kämpft derzeit auch Louis Prevost gegen den Krebs.
Der ältere Bruder von Papst Leo leidet an einem Multiplen Myelom, wie dessen Ehefrau "CBS News" bestätigt hat. Louis Prevost, der demnach im US-Bundesstaat Florida lebt, werde in einem örtlichen Krankenhaus behandelt und nehme dort derzeit auch an einer klinischen Studie teil.
Es ist nicht bekannt, in welchem Stadium sich Prevost befindet. Der Krebs sei 2017 diagnostiziert worden. Nach einer Behandlung im Jahr 2019, zu der auch eine Stammzelltherapie gehört habe, habe sich der Bruder des Papstes in Remission befunden. Vor etwa drei Monaten sei es zu einem Rückfall gekommen.
Gut gelaunter Papst offenbar auf Weg der Genesung
Papst Leo XIV. und sein Bruder Louis sollen in der vergangenen Woche miteinander gesprochen haben. "Er hat angerufen, um uns darüber zu informieren, was geschehen würde", erklärt Prevosts Ehefrau. "Wir beten weiter und versuchen, die Zuversicht für beide zu bewahren."
Die behandelnden Ärzte von Papst Leo geben unterdessen laut "Vatican News" bekannt, dass die Ergebnisse von Blutanalysen und einer Röntgenaufnahme des Brustkorbs nach der Operation im typischen Normbereich für die Zeit nach dem Eingriff liegen sollen. Untersuchungen am Morgen hätten planmäßig stattfinden können. Papst Leo XIV. habe bereits eine Atemphysiotherapie absolviert und sich in seinem Zimmer im Krankenhaus eigenständig fortbewegen können. Die Genesung verlaufe wie vorgesehen und der Papst habe sich gut gelaunt gezeigt.