Attila Hildmann: Erste Geschäfte nehmen Produkte aus dem Sortiment

Regiert Bill Gates heimlich die Welt? Starkoch Attila Hildmann verbreitet im Internet krude Verschwörungstheorien. Erste Handelsketten haben auf die heftigen Anschuldigungen bereits reagiert und wollen die Produkte des Veganers aus dem Sortiment nehmen.
| (stk/spot)
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Starkoch Attila Hildmann äußerte sich zuletzt vermehrt politisch.
imago images/Sven Simon Starkoch Attila Hildmann äußerte sich zuletzt vermehrt politisch.

Die ersten Handelsketten haben sich dazu entschlossen, die Produkte des veganen Starkochs Attila Hildmann (39) aus dem Sortiment zu nehmen. Konkret betreffe dies laut eines Berichts der "Welt" den Supermarkt Kaufland sowie die Kette Vitalia. "Mit Befremden haben wir die Weltanschauung von Attila Hildmann zur Kenntnis genommen", wird ein Sprecher von Kaufland zitiert. (Hier finden Sie Tipps für eine vegane Ernährung.)

Krude Verschwörungstheorie: Attila Hildmann schimpft gegen Bill Gates

Hildmann hatte in den vergangenen Tagen immer wieder Verschwörungstheorien in den Sozialen Netzwerken geteilt. Dabei hatte er vor allem gegen gegen Gesundheitsminister Jens Spahn (39) sowie US-Milliardär Bill Gates (64) geschossen. 

So schreibt Hildmann unter anderem in einem Instagram-Post: "Bill Gates [...] will 7 Milliarden Menschen seine Spritzen reindrücken! Alle Impfstofffirmen, die Corona Impfungen herstellen, gehören ihm anteilig! Wundert euch nicht, wenn er euch in Zukunft mit einer Spritze krank macht, sterilisiert oder tötet..." Verschwörungstheoretiker behaupten derzeit im Internet, dass Milliardär Bill Gates heimlich die Welt regiere und die Corona-Pandemie nutzen wolle, um Frauen durch Zwangsimpfungen sterilisieren zu lassen. Das Portal "t-online" hat diese Verschwörungstheorien in einem Faktencheck widerlegt.

In seinen Posts hatte Hildmann auch immer wieder gegen Gesundheitsminister Jens Spahn geschossen und ihn beleidigt.

Handelskette distanziert sich von Attila Hildmann

Ein Sprecher von Vitalia bestätigte gegenüber "Welt", dass man sich "von den Ideologien, die Attila Hildmann zuletzt im Internet verbreitet hat", distanzieren wolle. "Diese Meinungsäußerungen entsprechen nicht unserer Philosophie. Wir stehen für einen offenen Diskurs." Sowohl dort als auch bei Kaufland wolle man nun nur noch die Restbestände diverser Hildmann-Produkte abverkaufen.

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