Attacke von Quentin Tarantino: Paul Dano bricht sein Schweigen
Schauspieler Paul Dano (41) hat sich erstmals zur Causa Tarantino geäußert. Nachdem Kultregisseur Quentin Tarantino (62) ihn im Dezember in einem Podcast als den "schwächsten Schauspieler der Screen Actors Guild" bezeichnet hatte, reagierte Dano nun am Rande des Sundance Film Festivals.
Im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums des Indieklassikers "Little Miss Sunshine" wurde Dano auf die harschen Worte Tarantinos angesprochen. Bevor er selbst antworten konnte, sprang ihm Co-Star Toni Collette (53) lautstark zur Seite: "Wollen wir da wirklich hingehen? Sch*** auf den Kerl! Er muss high gewesen sein ... es war einfach verwirrend. Wer macht so etwas?"
Dano selbst zeigte sich von der Welle der Solidarität tief bewegt. Gegenüber dem Branchenmagazin "Variety" erklärte er, dass er sich bewusst dazu entschieden habe, nicht direkt zurückzuschlagen: "Das war wirklich nett. Ich war unglaublich dankbar, dass die Welt für mich gesprochen hat, sodass ich es nicht selbst tun musste."
Rundumschlag von Tarantino
Der Konflikt entzündete sich in Bret Easton Ellis' Podcast. Dort diskutierte Tarantino über Paul Thomas Andersons Meisterwerk "There Will Be Blood" (2007). Obwohl er den Film liebt, kritisierte er Danos Leistung an der Seite von Daniel Day-Lewis in beispielloser Härte.
Tarantino nannte Dano "eine schwache Nummer" und behauptete, er sei kein ebenbürtiger Partner für Day-Lewis. Er bezeichnete Dano als den "schwächsten Schauspieler in der Gewerkschaft" und benutzte weitaus derbere Ausdrücke, um Danos Leinwandpräsenz herabzuwürdigen.
Nicht nur die Regisseure von "Little Miss Sunshine", Jonathan Dayton und Valerie Faris, verteidigten Dano - Dayton nannte Tarantinos Kommentare eine "Peinlichkeit" -, sondern auch Branchengrößen wie George Clooney meldeten sich zu Wort. Clooney betonte kürzlich bei einer Preisverleihung, dass er es als Ehre empfinden würde, mit Dano zusammenzuarbeiten.
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