Archivfoto zeigt Kronprinz Haakon mit Epstein-Vertrautem

Bislang stand vor allem Mette-Marit wegen ihres früheren Kontakts zu Jeffrey Epstein unter Druck. Ein wiederentdecktes Archivbild rückt nun ihren Ehemann in den Fokus. Hatte Haakon zu einem Vertrauten des Sexualstraftäters eine eigene Beziehung?
(paf/spot) |
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Hatte Kronprinz Haakon Kontakt mit einem Epstein-Vertrauten?
Hatte Kronprinz Haakon Kontakt mit einem Epstein-Vertrauten? © imago/ABACAPRESS / Polet Olivier/ABACA

Ein wiederentdecktes Archivfoto bringt im norwegischen Königshaus neue Bewegung in die Affäre rund um den Epstein-Skandal. Auf der von der norwegischen Zeitung "Se og Hør" veröffentlichten Aufnahme ist Kronprinz Haakon (52) gemeinsam mit Boris Nikolic auf einer Party in Paris zu sehen - einem langjährigen Vertrauten von Jeffrey Epstein (1953-2019).

Bislang war angenommen worden, dass Haakon vor allem über seine Frau, Kronprinzessin Mette-Marit (52), am Rande des Epstein-Netzwerks in Erscheinung trat. Nikolic soll sie einst mit Epstein bekannt gemacht haben. Das nun veröffentlichte Foto deutet laut "Se og Hør" jedoch darauf hin, dass auch zwischen dem Thronfolger und Nikolic eine eigenständige Bekanntschaft bestanden haben könnte.

Nikolic soll in E-Mail von Haakon geschwärmt haben

Auch in Ermittlungsunterlagen im Zusammenhang mit dem Epstein-Komplex soll Haakons Name auftauchen. Wie unter anderem die "Bild"-Zeitung berichtet, geht es unter anderem um eine E-Mail Nikolics aus dem Jahr 2012, in der ein Treffen am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos erwähnt wird. "Ich mag Haakon sehr gern! Wir trafen Mick Jagger", soll Nikolic darin geschrieben haben.

Ein weiteres Mal wird der Kronprinz angeblich im Kontext einer Operation seiner Frau erwähnt. Im November 2013 wurde Mette-Marit wegen eines Bandscheibenvorfalls am Hals operiert. In diesem Zusammenhang soll Nikolic Epstein informiert haben: "Ich halte dich auf dem Laufenden. Ich rede die ganze Zeit mit Haakon, er wird während der Operation bei ihr sein."

Das norwegische Königshaus äußerte sich bislang nicht dazu.

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