Annette Frier macht Botox-Geständnis: "Die Freiheit nehme ich mir"

Annette Frier (52) hat mit ihrer Serie "Frier und Fünfzig – Am Ende meiner Tage" ein Tabuthema aufgegriffen: Ehrlich, lustig und ungeschönt widmet sich die Schauspielerin darin den Herausforderungen der Wechseljahre. Doch wie geht die 52-Jährige mit körperlichen Veränderungen im Gesicht um?
Annette Frier lebt botoxfrei: "Die Freiheit nehme ich mir"
Für Annette Frier kamen Beauty-Eingriffe und Botox bislang nicht infrage. "Nun ja, die Freiheit nehme ich mir einfach", sagt sie diesbezüglich zu "Marie Claire". "Allerdings bin ich auch keine Botschafterin gegen Botox & Co.! Da entwickle ich einen Abwehrmechanismus!" Doch ihre Arbeit am Format "Frier und Fünfzig" habe sie nicht unbedingt dazu motiviert, dem Ganzen eine Chance zu geben: "Ich habe nie gesagt: Bitte kein Botox! Aber wenn ich eine Serie über das Älterwerden mache, ist es kein kluger Move, sich vorher das Gesicht glattzubügeln."
Nichtsdestotrotz stellt die zweifache Mutter klar: "Andererseits bin ich keine Aktivistin gegen Beauty-Eingriffe. Jede soll das so entscheiden, wie sie möchte, das ist doch wahre Freiheit! Und es ist theoretisch auch erlaubt, das heute so zu sehen und morgen so. Zack! Freiheit!" Für Annette Frier gilt: "Generell mache ich auch lieber Aussagen darüber, was ich gut finde, und nicht, was ich verteufle. Aber das taugt dann halt nicht für eine Schlagzeile."

Im AZ-Gespräch: Annette Frier erzählte von 50. Geburtstag
Vor einigen Monaten hatte Annette Frier mit der AZ über ihren 50. Geburtstag gesprochen. Den Übergang hatte die Schauspielerin als "super" erlebt: "[A]ber ich habe mich auch monatelang darauf vorbereitet. Eigentlich wollte ich verreisen, habe dann aber spontan eine Party-Einladung ausgesprochen und die haben wir auch gefeiert. Sehr ausschweifend und schön", so die zweifache Mutter zur AZ.
Ehrlich hatte sie im persönlichen Interview zugegeben: "Ich musste mich da ein bisschen reinspüren. Die 50 ist schon eine Zahl. Ich bin sonst überhaupt nicht so, eigentlich interessieren mich Zahlen nicht. Aber ich habe gemerkt: Hier passiert was Neues. Eine Lebensphase löst die andere ab." Aus diesem Grund fand es Annette Frier so passend, von dieser besonderen Zeit in ihrer Serie zu erzählen.